Lieferdienst mit Hexenbesen

alea broom service packshot

shz.de von
17. Dezember 2015, 00:33 Uhr

Ihr seid Inhaber eines Bringdienstes in einer magischen Welt. Pizza bestellt hier niemand; die Kundschaft verlangt Zaubertränke! Und natürlich benutzen eure Kuriere weder Auto noch Fahrrad. Sie düsen auf Hexenfegern umher. Das erklärt auch den Namen des Spiels: Das englische „broom“ bedeutet „Besen“.

Der große Trick besteht bei diesem Spiel darin, das zu tun, was sonst niemand tut. Nur wisst ihr das vorher nicht, denn jeder der Firmenchefs wählt geheim vier seiner zehn Angestellten, die er in der kommenden Runde einsetzen möchte.

Kommt ihr dann an die Reihe, spielt ihr eine eurer vier Karten. Beispielsweise die Waldhexe, um in einen Wald zu liefern. Und zugleich entscheidet ihr, ob die Hexe feige oder mutig sein soll.

Eine Karte feige zu spielen, bedeutet, die Aktion auf jeden Fall auszuführen, aber nicht besonders gut.

Mutig auszuspielen, bedeutet, mehr Punkte zu erhalten – aber nur wenn kein Mitspieler ebenfalls eine Waldhexe zückt und euch aussticht. In dem Fall bekommt ihr gar nichts.

Trotz märchenhafter Grafik ist „Broom Service“ ein raffiniertes Spiel, das Taktik und Übung erfordert. Mehrere Erweiterungen sind schon in der Box enthalten.


Andreas Pelikan und Alexander Pfister, „Broom Service“. Für zwei bis fünf Spieler ab 10 Jahren. 40 Euro. Verlag: alea.

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