Tiere : Leg dich nicht mit Ameisenbären an!

Neugierig betrachtet die Ameisenbärin Stella die Umgebung im Zoo.
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Neugierig betrachtet die Ameisenbärin Stella die Umgebung im Zoo.

Das kann man zumindest den Feinden des Großen Ameisenbären raten. Denn diese Säugetiere haben sehr scharfe Krallen.

shz.de von
17. Januar 2015, 04:26 Uhr

Auch wenn dieser Ameisenbär irgendwie lustig aussieht, besitzt er eine Waffe: An seinen Vorderfüßen verstecken sich lange Krallen. Sie sehen aus wie eine Sichel und können fast so lang wie ein Füller sein.

Greift ein Puma oder Jaguar an, richtet sich der Ameisenbär auf und umschlingt den Feind mit seinen Vorderbeinen. Dabei wehrt er sich natürlich auch mit seinen scharfen Krallen.

Ansonsten ist ein Ameisenbär aber ziemlich friedlich. Er schnüffelt sich mit seiner langen, röhrenförmigen Nase durch die Wälder Mittelamerikas und Südamerikas – immer auf der Suche nach Fressen. Die Krallen helfen ihm zum Beispiel dabei, die Hügel von Ameisen aufzureißen. Die Krabbler gehören nämlich zu seiner Lieblingsspeise. Mit ihrer Nase spüren sie die Tierchen auf und brechen die Bauten der Insekten mit ihren Krallen auf.

Die nächsten Verwandten der Ameisenbären sind übrigens Faultiere.

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