Polizei-Einsatz : Kuschelmonster-Alarm

Im Polizeiwagen fühlt sich das verlorene Monster offenbar wohl.
Im Polizeiwagen fühlt sich das verlorene Monster offenbar wohl.

Polizei-Einsatz in der Nähe von Bad Segeberg: Wem gehört dieses Tier?

shz.de von
18. Juli 2018, 01:30 Uhr

Gefahrenstelle – so nennen Polizisten es, wenn zum Beispiel auf der Straße etwas herumliegt, das andere in Gefahr bringen könnte. Wenn also zum Beispiel ein Autoteil auf die Straße geflogen ist. Wenn Kühe oder Schafe auf der Straße herumlaufen, entsteht auch so eine Gefahr.

Mit einer besonderen Gefahrenstelle hatten die Polizisten es aber gestern auf der Bundesstraße 206 in der Nähe von Bad Bramstedt zu tun. Kurz vor 12 Uhr hatte ein Autofahrer der Regionalleitstelle einen Gegenstand auf der Fahrbahn der Straße gemeldet.

Die Leitstelle schickte daraufhin einen Streifenwagen aus Bad Segeberg dorthin. „Die Beamten fanden auf dem linken Fahrstreifen ein Tier unbekannter Art und Herkunft vor“, schrieb die Polizei später in einem Bericht.

Es war ziemlich viel los auf der Straße. Trotzdem war das buntgefleckte Tier zum Glück unverletzt geblieben. Die Polizisten stellten den plüschigen Gesellen sicher. Und wenn man das Bild sieht, das sie im Streifenwagen schossen, kann man wohl glauben, dass das Tier die Fahrt genoss.

Die Polizei schreibt in ihrem Bericht weiter: „Nach erster Einschätzung könnte es sich um ein Exemplar des zweizahnigen neonbunten Regenbogen-Kuschelmonsters handeln. Diese Art erreicht einen Körperdurchmesser von ungefähr 40 Zentimetern. Besonders auffällig ist seine weiche Körpermasse.“ So ganz ernst meinten die Beamten das alles wohl nicht.

Doch sie fragen sich jetzt, wer sein Kuschelmonster vermisst, das möglicherweise aus einem fahrenden Auto gefallen sein könnte. Hinweise nehmen die Ermittler des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg unter 04551/8840 entgegen.

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