Kopfüber im Michel-Filmfest

Sascha (links)  hat es schwer, denn er hat ADHS. Nur seine Freundin Elli akzeptiert ihn so, wie er ist.
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Sascha (links) hat es schwer, denn er hat ADHS. Nur seine Freundin Elli akzeptiert ihn so, wie er ist.

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01. Oktober 2013, 00:31 Uhr

Wozu braucht man ein Filmfest, wenn man sonst auch einfach ins Kino gehen kann? Kina-Reporter Luis (12) hat es ausprobiert. Er war beim Hamburger Kinder und Jugend Filmfest Michel:

Als ich im Kinosaal saß und auf den Anfang des Films wartete, merkte ich, dass es etwas anderes ist, ein Filmfestival zu besuchen, als ein normaler Kinobesuch. Zuerst kamen zwei Jugendliche vom „Michel Filmfest“, das noch bis Sonnabend in Hamburg stattfindet, auf die Bühne. Sie begrüßten die Zuschauer und stellten Bernd Sahling (kleines Foto) vor, den Regisseur des Films „Kopfüber“.

Dann ging der Vorhang auf und der Film begann. Er handelt von dem Jungen Sascha, der die Krankheit ADHS hat – mit Aufmerksamkeitstörungen und starker Schreib- und Leseschwäche. Er bekommt Medikamente, die ihm helfen sollen, gesund zu werden. Doch bald merkt er, dass er durch die Tabletten nicht mehr lachen kann.

Nach der Vorführung spricht Bernd Sahling mit dem Publikum. Er erzählt uns, dass er die Geschichte von „Kopfüber“ in gewisser Weise selbst erlebt hat. Früher hat er als Sozialarbeiter gearbeitet und dabei einem Jungen mit ähnlichen Problemen geholfen.

So ein Filmfest ist viel interessanter, als normal ins Kino zu gehen, weil man dann intensiver den Film erlebt und auch mit Filmemachern reden kann.

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