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Buchtipp : Kleine Nager erleben große Abenteuer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Riesige Schiffe, die in den Hafen einlaufen – dafür ist die Stadt Hamburg bekannt. Dort spielt auch das Buch „Die Muskeltiere“. Vier Nager sind die Hauptfiguren. Einer davon ist eine dicke, bequeme Maus. Sie wohnt im Keller eines Ladens und liebt Käse. Sie hat sich sogar nach zwei Käsesorten benannt, nämlich Picandou C. Saint Albray.

Als die Maus Pomme de Terre auftaucht und dazu die Ratte Gruyère, ist es aus mit der Gemütlichkeit. Die Ratte hat offenbar ihr Gedächtnis verloren. Sie behauptet, überhaupt keine Ratte zu sein, sondern ebenfalls eine Maus.Weil Gruyère so nett ist, wollen Picandou und Pomme de Terre für sie ihre Familie finden. Bei der aufregenden Suche mischt außerdem der gelangweilte Goldhamster Bertram von Backenbart kräftig mit.

Es macht Spaß, in die Welt der Mäuse einzutauchen: Ein Zahnstocher wird zum Schwert, ein Spülschwamm zum Bett. Die Nager quetschen sich durch Wasserrohre, eilen über Dachrinnen und haben immer einen Riesenappetit. Das Buch ist voller Witz und Abenteuer. Wetten, ihr könnt mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören? Die Geschichte lässt sich auch sehr gut vorlesen. Eure Eltern werden sie wahrscheinlich ebenso mögen. Kleiner Tipp: In welcher Stimmung die Tierchen gerade sind, lässt sich an ihren Schnurrhaaren ablesen.

 

Ute Krause, „Die Muskeltiere. Einer für alle, alle für einen“. Ab 8 Jahrren. 208 Seiten. 14,99 Euro. Verlag: cbj.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 01:53 Uhr

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