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SChule : Kinder lernen fremde Sprachen leichter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

  Mit anderen Leuten zu reden und sie zu verstehen – das ist für jeden Menschen wichtig. Meistens funktioniert das über Sprache. Diese lernt ein kleines Kind ganz automatisch. Genauer gesagt: Es lernt die Sprache, in der seine Eltern und andere Menschen mit ihm reden. Muttersprache nennt man das.

Seit einiger Zeit kommen viele Leute aus fremden Ländern zu uns nach Deutschland. Sie versuchen, hier eine neue Heimat zu finden. Man nennt diese Menschen Flüchtlinge. Viele von ihnen sind Kinder. Deren Muttersprache ist natürlich nicht Deutsch, sondern zum Beispiel Arabisch, Syrisch oder Persisch. Also müssen sie erst einmal Deutsch lernen. Das fällt Kindern häufig etwas leichter als Erwachsenen. Welche Vorgänge im Kopf genau dafür sorgen, ist noch nicht klar. Daran forschen Wissenschaftler.

Doch Kinder haben einige Vorteile beim Lernen einer Sprache. Das zumindest wissen die Forscher: „Kleine Kinder sind supergut in der Lage, Laute zu erkennen und nachzuahmen“, erklärt eine Expertin. Sie lernen also schnell, wie eine Sprache klingt.

Das funktioniere auch bei Schulkindern noch prima. Erwachsene sind dagegen schon stark an den Klang ihrer eigenen Sprache gewöhnt. Das macht es für sie schwieriger, neue Laute zu lernen.

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erstellt am 14.Sep.2015 | 01:22 Uhr

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