Buchtipp : Kinder können die Welt verändern

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15. April 2014, 01:06 Uhr

Severn Cullis-Suzuki wurde auf der ganzen Welt bekannt. Als Zwölfjährige hielt sie eine Rede auf einer großen Umweltkonferenz. Sie sprach über verseuchte Flüsse, das Waldsterben und ausgerottete Tierarten. Heute ist Severn erwachsen. Aber sie ist ein besonders bekanntes Beispiel dafür, dass Kinder die Welt verändern können.

In ihrem Buch „Kinder, die die Welt verändern“ stellt die Schriftstellerin Anne Jankéliowitch 44 weitere Beispiele aus aller Welt vor. Da ist etwa ein Mädchen aus der Stadt New York in den USA. Es hat Spendengeld gesammelt, um Vögel vor einer Ölpest zu retten und zu reinigen. Oder ein Junge aus Deutschland, der eine riesige Pflanz-Aktion organisiert. Er hat erreicht, dass schon viele Bäume weltweit gepflanzt wurden.

All diese Kinder setzen sich für den Erhalt der Natur und unseres Planeten ein – mit unglaublich viel Energie, Begeisterung und Mut. Auch die Bilder in diesem Buch sind beeindruckend. Ein bekannter Fotograf hat faszinierende Aufnahmen gemacht: ein Gewitter in Kenia, eine Ölpalmen-Plantage auf Borneo und Rinder an einer Lagune in Uruguay. Die Menschen in diesen Landschaften sind winzig klein und unwichtig. Die farbenfrohen Bilder wirken wie eine Aufforderung: Das muss bewahrt werden!

Anne Jankéliowitch, „Kinder, die die Welt verändern“. Ab 10 Jahren. 176 Seiten. 16,99 Euro. Verlag: Gabriel.

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