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Politik : Lena und der Bundespräsident

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wichtiger Besuch in der Redaktion: Das lässt sich auch die Kina-Reporterin nicht entgehen.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 01:20 Uhr

Gestern war ein besonderer Tag im sh:z Medienhaus, denn der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war zu Besuch. Das hat man schon zwei Stunden vor seiner Ankunft gemerkt. Auf einmal standen Polizeiautos vor dem Gebäude, und drinnen schauten Polizisten, dass alles okay ist. In der Redaktion war es auch anders als sonst. Sehr viele Redakteure sind im Anzug aufgekreuzt, am Schild vor dem Konferrenzraum stand „Redaktionsbesuch“, und viele Arbeitsplätze wurden nochmal schnell aufgeräumt, damit es ein wenig ordentlicher aussieht.

Genau um 15.03 Uhr war es dann soweit, der Bundespräsident und seine Frau kamen an und wurden von dem Chefredakteur und den Verlegern begrüßt. Danach waren erstmal die Fotografen an der Reihe. Dann ging es rein in den Newsroom, wo die Zeitung entsteht. Dann stand das Hintergrundgespräch, bei dem sich viele Redakteure versammelten um Fragen zu stellen, auf dem Plan. Ein Hintergrundgespräch ist ein Austausch zwischen Politikern und Journalisten, bei dem sie das Neueste aus der jeweilig anderen Welt erfahren.

Als erstes hielt der Chefredakteur Stefan Hans Kläsener eine kleine Ansprache und überließ dann dem Bundespräsidenten das Wort. Dieser sprach über seine Deutschlandtour durch die 16 Bundesländer, dass er dabei Orte der Demokratie besucht – und das sind für ihn nicht nur die Parlamente, in denen die Politiker sitzen, sondern auch Freiwilligen-Organisationen, Universitäten und eben auch Zeitungsredaktionen.

Die Journalisten stellten Fragen zu der Rede, die Herr Steinmeier am Tag der deutschen Einheit gehalten hat, zur AFD und anderen politischen Themen. Im Gespräch hat sich auch öfter seine Frau Elke Büdenbender mit eingemischt. Sie hat früher als Richterin gearbeitet und nun ihr Amt aufgegeben, weil sie als Frau des Bundespräsidenten viele Aufgaben hat. Beim dem Gespräch hat sie auch mich aufgefordert, meine Frage an den Präsidenten zu stellen: „Was ist für Sie persönlich Heimat?“ Der Bundespräsident meinte, dass für ihn Heimat dort ist, wo er seine eigene Ordnung und sein Leben selbst in den Händen hat, und dass sich das verändern kann und nicht unbedingt der Ort sein muss, an dem er geboren wurde.

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