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Kino : Gespenstische Dreharbeiten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kina-Reporter Emil interviewt Anke Engelke.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2015 | 01:38 Uhr

Mein Name ist Emil, ich bin Kina-Reporter und 14 Jahre alt. Ich hab mir für euch den Film Gespensterjäger angesehen. In dem Film geht es um einen Jungen, der den Geist Hugo in seinem Keller hat, mit dem er sich anfreundet. Zusammen mit einer Geisterjägerin versuchen sie, einen bösen Geist, der die Welt vernichten will, zur Strecke zu bringen.

 

Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil er spannend und witzig zu gleich ist. In dem Film spielt Anke Engelke die Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Im Interview hat sie mir erzählt, wie es ist, mit einem Gespenst zu spielen, das man bei den Dreharbeiten nicht sehen kann.
War es schwer, ohne das Gespenst Hugo zu spielen?
Das war manchmal zwischendurch ein bisschen technisch und insofern musste ich mich sehr auf den Regisseur verlassen, der mir beim Dreh immer wieder sagte, wo ich mich denn auf dieser emotionalen Schlittenfahrt befinde.
Hat es dir was ausgemacht, durch die Maske viel älter auszusehen?
Nö, das gehört zur Schauspielerei dazu. Da ist es gut, wenn man es nicht wichtig findet, immer blendend auszusehen. Ich spiele ja gerne jemand anders, und wenn ich im Film nicht so aussehe wie im privaten Leben, macht es noch mehr Spaß.
Was habt ihr für Hugos Schleim benutzt?
Tja, das ist Berufsgeheimnis, und ich glaube, wenn ich dir das jetzt verrate, werden mir beide Hände gebrochen und die Beine und die Nase , und das wollen wir ja nicht, oder?
Welche Szene hat Milo am meisten Spaß gemacht?
Ich glaube, die Stunt-Szenen, aber auch die emotionalen Momente am Ende. Und die lustigen Szenen natürlich sowieso.
Warum hast du bei diesem Film mitgemacht?
Ich mochte, dass das Team so ungewöhnlich ist – eine ältere Frau und ein so besonderer Junge – und auch, dass die Frau am Anfang so ätzend ist, so bitter und unfreundlich. Ich wollte gerne wissen, was ihr Geheimnis ist und warum die so geworden ist.
Magst du Kinder?
Stell dir mal vor, ich würde jetzt sagen nein. (Kicher) Ja klar auf jeden Fall mag ich Kinder. Ich mache total gerne mit ihnen Kinderfilme.
Wo habt ihr gedreht?
Es ging in Wien los, was total schön war. Da haben wir das Spukhaus gedreht. Alles, was in der Geisterjäger-Zentrale spielt, haben wir in München gedreht und in Köln steht das Haus, in dem Tomski wohnt. Von außen sah man das dann aber in Bonn.
Gab es lustige Situationen beim Dreh?
Na klar gab’s die. Also am lustigsten ist es immer, wenn etwas schief geht – etwas fällt um oder so. Ich hatte Schwierigkeiten mit meinen verschiedenen Waffen, weil die ja ziemlich cool aussehen, da waren echt Meister am Werk. Aber weil die so meisterlich waren, bestanden die aus alten Sachen wie zum Beispiel Trompeten oder Hörnern. Alle Geräte hatten so tolle Einzelteile, die waren aber auch unglaublich schwer und ich musste halt so spielen, dass es ganz normal aussieht.
Lustig ist aber immer auch das Autofahren. Ich hatte ja so ein hellblaues Auto und das haben wir von so einem Autoliebhaber geliehen. Dieses Auto ist halt sehr schwer zu fahren. Am zweiten Drehtag musste ich damit durch ein Tor fahren, und das war mit einer speziellen Kette präpariert. Auf jeden Fall bin ich los gefahren, wohl etwas zu schnell, und dann hat das Tor den Rückspiegel weggefetzt und das fand ich wahnsinnig lustig, die anderen aber nicht.
 

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