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Tiere : Gelting: Wo die wilden Pferde wohnen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sechs Kina-Reporter machen sich auf den Weg, besondere Tiere zu suchen.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2015 | 01:09 Uhr

Hast du schon mal ein Wildpferd gesehen? Die Kina-Reporter Leif, Erik, Lasse, Jannick, Niklas und Felix waren in der Geltinger Birk, wo man auch noch heute auf Wildpferde treffen kann. Die „Koniks“ sind direkte Nachfahren einer Wildpferderasse, die schon ausgestorben ist.

Auch wenn der Name nicht danach klingt, so sind die Wildpferde doch eher ruhig und friedlich gegenüber Menschen.

Die ersten elf „Koniks“ betraten im Jahr 2002 die Birk. Inzwischen sind es 80 Pferde. Für den Naturlandschaftspfleger Thomas Bender (44), der sich mit drei anderen Mitarbeitern vom Landesamt um die Pferde kümmert, sind das definitiv zu viele. Pro Jahr werden etwa 20 Pferde geboren. Deshalb müssen manche auf andere Weiden gebracht werden.

Thomas Bender kennt sich mit den Pferden sehr gut aus. „Die Koniks sind keine Einzelgänger und so bleiben die meisten in einer Gruppe“. Sie grasen auf dem Gelände und ziehen immer weiter. Der Kontakt zu Menschen ist bei diesen Pferden eher gering. Wir bemerken, dass sie trotzdem keine Angst vor uns haben, als wir uns ihnen nähern. Normalerweise ist es verboten, das eingezäunte Gebiet der Pferde zu betreten oder sie zu füttern, da die Tiere nur an Raufutter gewöhnt sind und in ihrem Verhalten natürlich bleiben sollen.

Der Lebensraum der Koniks ist 450 Hektar groß. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Geltinger Birk entwässert, damit man die Fläche landwirtschaftlich nutzen kann. Seit einiger Zeit wird diese Entwässerung jedoch wieder rückgängig gemacht, um Lebensräume für weitere Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Einmal im Jahr findet ein Naturerlebnistag auf der Geltinger Birk statt, bei dem man viel besichtigen kann und es gibt ein Fest.
 

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