Interview : Dreharbeiten bei 50 Grad in der Wüste

Auf Kamelen durch den Wüstensand reiten – so aufregend kann das Schauspieler-Leben sein.
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Auf Kamelen durch den Wüstensand reiten – so aufregend kann das Schauspieler-Leben sein.

Die fünf Freunde erleben ihr viertes Kino-Abenteuer in der heißen Sahara. Kina-Reporter Luis wollte wissen, wie es dort zuging.

shz.de von
28. Januar 2015, 01:20 Uhr

Ein neues Fünf-Freunde-Abenteuer im Kino entführt die Zuschauer in fremde Länder. Was die Schauspieler Valeria Eisenbart (George), Neele Marie Nickel (Anne), Justus Schlingensiepen (Dick), Quirin Oettl (Julian) und Omid Memar (Straßenjunge Auni) dabei erlebten, erzählen sie im Kina-Interview.
Ein großer Teil der Dreharbeiten fand in Tunesien statt, was hat euch an dem Land am besten gefallen?
Valeria : Die Wüste, weil sie einfach so groß ist und diese Dünen sehr beeindruckend sind.
Neele Marie: Ich liebe es zu reisen, deshalb sind es die Kultur und die Wüste.
Quirin: Das Essen und die Altstadt, vor allem in Tunis, in der Hauptstadt, da es dort wirklich so aussieht, wie man es sich vorstellt, mit all den verwinkelten Gassen.
Justus: Das Wetter war immer super, aber sehr heiß – zum Teil bis zu 50 Grad. Zwei Wochen waren wir in der Sahara, da hat es mir besonders gut gefallen.
Welche Szene hat euch am meisten herausgefordert oder hat am meisten Spaß gemacht?
Valeria: Am besten hat mir die Szene mit dem Kamelreiten gefallen, aber die Wüstenszenen waren auch cool.
Neele: Die Szene im Gefängnis, als wir uns von unserem Vater Bernhard verabschieden müssen und ich ihm meine Kette übergebe.
Quirin: Die Szene, in der ich die Fata Morgana gesehen habe.
Justus: Die Verfolgungsjagd über die Dächer hat super viel Spaß gemacht.
In den Fünf-Freunde-Filmen erlebt ihr viele Abenteuer. Was war das Spannendste, was ihr im echten Leben erlebt habt?
Valeria: Ich glaube, dass die Dreharbeiten sogar das Spannendste waren, das ich je erlebt habe.
Quirin: Ich hab Omid kennengelernt 
Omid: Dass ich während der Dreharbeiten meinen wundervollen Freund Quirin kennengelernt habe.
Justus: Das Spannendste war die Explosion des Autos bei Fünf Freunde 4. So etwas habe ich vorher noch nie miterlebt.
Während der Dreharbeiten seid ihr von eurer Familie und Freunden lange Zeit getrennt. Kommt ihr damit gut zurecht?
Valeria: Eigentlich schon, weil wir viel Kontakt hatten durch soziale Netzwerke.
Neele: Meine Mutter und meine Schwester haben mich begleitet, aber klar vermisst man seine Freunde. Wir hatten während der Dreharbeiten eine Woche Pause und dann habe ich alle besucht.
Omid: Mit der Familie und den wahren Freunden bleibt man immer in Kontakt.
Würdet ihr mit euren Charakteren aus dem Film tauschen wollen?
Neele: Ich glaube, dass mein Charakter Anne in jedem Fall seinen Reiz hat, doch ich bin total froh, mein eigenes Ding zu machen.
Quirin: Na ja, ich wäre gern so verantwortungsbewusst wie Julian.
Justus: Nein, da der Charakter ein Teil von mir ist.
Beschreibt das Gefühl, auf einer Premiere eines Films zu sein, in dem man selbst mitgespielt hat.
Valeria: Man ist einfach überglücklich, dass so viele Leute kommen und du mal alle Gesichter sehen kannst, die für deinen Erfolg verantwortlich sind.
Neele: Eine Filmpremiere ist immer toll und aufregend, weil viele Menschen dabei sind, die man berührt und man viel Feedback bekommt.
Justus: Der Tag der Premiere ist das, worauf man die ganze Drehzeit hingearbeitet hat. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie der Film bei den Leuten ankommt.
Möchtet ihr, wenn ihr erwachsen seid, weiter als Schauspieler arbeiten?
Valeria: Ja, auf jeden Fall.
Neele: Ja, ich möchte gern als Schauspielerin weiterarbeiten, aber unbedingt auch im Filmbereich studieren.
Omid: Ja, aber es ist für mich erst einmal wichtig, die Schule, also das Abitur erfolgreich zu absolvieren.
Quirin: Ja, bisher ist das mein Traumberuf und ich will auf jeden Fall in der Filmbranche bleiben, vielleicht auch als Kameramann.
Justus: Ja. Es ist ein toller Beruf. Man ist viel unterwegs und lernt viele verschiedene Menschen kennen.
Vielen Dank für das Interview!
Valeria: Bitte, hab ich gern gemacht.
Omid: Ist doch logo.

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