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Filmfest : A-wang

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bei der Berlinale geht man über den roten Teppich ins Kino - und kann nach dem Film dem Regisseur noch Fragen stellen.

Hallo, mein Name ist Emil und ich war als Kina-Reporter zusammen mit meinem Kumpel David bei der 65. Berlinale. Wir haben uns für euch „A-wang“ angesehen, eine Dokumentation, die in Thailand gedreht wurde.

In dem Film geht es um zwei Jungs aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen. Beide werden an den Buddhismus herangeführt. Der eine Junge wird durch eine Fernseh-Show in Thailand berühmt und will unbedingt Mönch werden. Er ist meiner Ansicht nach ein sehr netter Junge, der niemandem etwas tun will. Der andere Junge kommt aus einem Dorf, das seine eigene Sprache und Religion hat. Er ist eher der Böse und das Leben im buddhistischen Kloster ist für ihn eine Strafe, weil er geklaut hat.

Eine interessante Sache war die Szene, wo einem Huhn die Kehle aufgeschlitzt wurde. Alle Mädchen haben sich die Augen zugehalten und gekreischt.

Nach dem Film hat dann echt einer den Regisseur auf der Bühne gefragt, ob das Huhn jetzt wirklich tot sei. Schon lustig, solche Fragerunden nach der Vorführung. Im Foyer hatten wir noch die Möglichkeit, den Film mit einem Fragebogen zu bewerten. Wer letztlich gewinnt, entscheidet die Jury, in der auch Kinder dabei sind.

Das Tolle an der Berlinale ist, dass man hier immer Filme sieht, die man im normalen Kinoprogramm nicht sehen würde und dass man an ganz andere Kulturen herangeführt wird.

Die Atmosphäre im Kino war sehr schön. Es waren viele Leute unterschiedlichen Alters dort. Gewöhnungssache bei der Berlinale ist, dass der Film in der Sprache des Landes, in dem er gedreht wurde, gezeigt wird. Es gibt aber einen englischen Untertitel und eine deutsche Übersetzung, die leider immer etwas zu laut mitspricht.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 01:31 Uhr

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