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Kina-Reporter sagen ihre Meinung zu Parteien-Wahlwerbespots

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Was fordern eigentlich die Parteien in ihren TV-Spots zur Bundestagswahl?
Die Kina-Reporter

Ben Castello (10)

Felix Castello (13) und

Erik Schmidt-Bergemann (13)

haben sie sich angeschaut und fünf Parteien-Werbespots bewertet.
B'90/Die Grünen
Ein grünes Rad, auf dem „Und Du?“ steht, rollt im Grünen-Spot durchs Land – etwas seltsam. Zwischendrin werden Herr Trittin und Frau Göring-Eckard geschaltet und artikulieren ihre Meinungen und Forderungen. Die sagen doch allen Ernstes, dass sie weniger Kohlenstoffdioxid wollen, aber im Werbespot fährt das grüne Rad auf einem Lkw.
Fazit: etwas widersprüchlich
Die Linke
Eine Frau beschwert sich darüber, dass sie wegen des Geldes keine Familie gründen kann. Sie sagt andererseits, dass sie kein „Scheiß' Betreuungsgeld“ will. Ausgerechnet ein Krankenpfleger beklagt die bessere Behandlung für Privatversicherte und bekommt im Spot eine kalte Dusche.
Fazit: sehr anschaulich
CDU
Frau Merkel ist das Wahlprogramm. Sie sitzt da und berichtet, was sie durchsetzen will. Wirtschaft, Datenschutz im „Neuland“ Internet, Finanzkrise, die üblichen Themen werden abgearbeitet.
Fazit: langweilig
FDP
Man sieht, wie im Zeitraffer Aufnahmen gemacht werden. Eine Stimme aus dem Off sagt, es ginge Deutschland gut, weil es so reich ist. Stimmt das denn? Danach sieht man Rainer Brüderle im Café, wie er an einem Tisch steht und Espresso trinkt. Er kritisiert Rot-Rot-Grün, legt ihnen zum Beispiel Schuldenmacherei zur Last. Wer hat eigentlich regiert? Brüderle spricht sich gegen die Erhöhung der Steuern aus, das Gegenteil der Grünen.
Fazit: wirtschaftslastig
SPD
Hinter einem SPD-Rednerpult stehen Menschen, die gefragt werden, was sie sich von der Politik wünschen. Es sind typische Handwerker, Mütter, Väter und viele andere. Die SPD wird ihrem Slogan gerecht: „Das Wir entscheidet“. Als letztes sieht man Peer Steinbrück vor dem Rednerpult und er sagt seine eigene Meinung.
Fazit: ein Spot, der Demokratie betont

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