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Sport : Kicker tricksen in der Halle

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In manchen Ländern wird es schon lange gespielt: Futsal. Diese Sportart in der Halle ist so ähnlich wie Fußball.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2016 | 01:45 Uhr

Draußen ist es eiskalt. Eine dicke Schneeschicht bedeckt den Fußball-Platz. Im Winter trainieren viele Fußballer in der warmen Halle – so wie die Jugendlichen von Hertha 06 Berlin.

Wer das Spiel ein paar Minuten beobachtet, merkt schnell: Die Jungen haben viele Tricks mit dem Ball drauf. Sie spielen lauter kurze Pässe, dribbeln ihre Gegner mit der Hacke aus. Oder sie lupfen den Ball über den Torwart ins Tor. Doch die Kinder in der Halle spielen nicht Fußball. Dieses Spiel nennt sich Futsal.

Zugegeben: Auf den ersten Blick ist der Unterschied nicht groß. Zwei Mannschaften, zwei Tore. Doch der Ball ist ein anderer. Er ist etwas kleiner als ein normaler Fußball. Außerdem springt er nicht so hoch auf.

„Der andere Ball verändert das Spiel“, erklärt Malec. Der Junge ist zwölf Jahre alt. In seinem Verein spielen er und seine Mannschaftskollegen häufiger Futsal. „Man muss schneller passen und genauer schießen“, sagt er. Man muss gut mit dem Ball umgehen können.

So entwickelt sich ein Spiel, das ein kleines bisschen anders aussieht als Fußball. Die Spieler sind öfter am Ball, sie tricksen und dribbeln viel. Außerdem geht alles ziemlich schnell. „In der Halle hat man viel weniger Platz als auf dem Rasen“, sagt Malecs Mitspieler Basri. Der Ball ist schnell weg, der Gegenspieler noch schneller da.

Beim Futsal lernt man viele Dinge, die man auch beim Fußball braucht. Kurzpässe und Tricks zum Beispiel helfen auch beim Fußball. Beim Futsal wird der Ball oft mit der Fußsohle angenommen und schnell weitergespielt. Das kann man auch bei Fußball-Profis häufig beobachten.

Einige Profis spielten früher sogar selbst Futsal. Superstars wie Lionel Messi, Neymar und Cristiano Ronaldo gehören zum Beispiel dazu. Vielleicht haben sie ihr besonderes Ballgefühl auch dieser Sportart ein bisschen zu verdanken.

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