Umwelt : Kein Witz: Die ganze Welt feiert das Klo

So kann er aussehen, dein Einsatz für die Toiletten in aller Welt.
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So kann er aussehen, dein Einsatz für die Toiletten in aller Welt.

Der Welttoilettentag macht aufmerksam auf ein ernstes Problem.

shz.de von
18. November 2013, 00:31 Uhr

Fehlende Klos sind ein ernsthaftes Problem. Darum setzen sich Menschen in der ganzen Welt dafür ein, dass es überall mehr Toiletten gibt. Auch Schüler machen manchmal Aktionen für mehr Klos. In Berlin etwa haben Schüler einmal eine richtige Demonstration organisiert. Sie stellten unter anderem Toiletten und einen großen Erdball auf einem großen Platz in der Stadt auf.

Für solche Aktionen ist jetzt gerade wieder die richtige Zeit. Denn morgen ist der Welttoilettentag, wie jedes Jahr am 19. November. An diesem Tag sollen möglichst viele Menschen an Klos denken. Das klingt vielleicht lustig – hat aber einen ernsten Hintergrund. Viele Menschen auf der Welt haben nämlich keine richtigen Toiletten.

Vor allem in sehr armen Ländern können viele nur ins Gebüsch gehen oder in einen Graben machen. Und das alles ist ein großes Problem: Kot und Urin verschmutzen nämlich die Böden, Flüsse oder das Wasser tief unten in der Erde.

Viele Menschen in der Welt trinken aber Wasser aus Brunnen. Sie bekommen also oft verschmutztes Wasser ab – und können davon richtig krank werden. Sie bekommen zum Beispiel schlimmen Durchfall. Manche Menschen werden sogar so krank, dass sie sterben. Und darum gibt es den Welttoilettentag: Um auf das Problem der fehlenden Klos aufmerksam zu machen. Er soll daran erinnern, dass jeder Mensch auf der Welt ein richtiges Klo benutzen können sollte.

Auch du kannst dich für Klos in der Welt einsetzen! Sprich zum Beispiel mit einen Lehrer darüber, welche Aktion ihr zu dem Thema machen könntet. In Deutschland gibt es auch die „German Toilet Organisation“. Der Verein heißt auf Deutsch „Deutsche Toiletten Organisation“. Auf der Internet-Seite des Vereins findet man zum Beispiel Informationen über Organisationen und Projekte. Oder einfach eine E-Mail schreiben und fragen, was man tun kann. Ihr findet sie hier: www.germantoilet.org

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