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Politik : Kein guter Tag für den Klimaschutz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fast alle Staaten der Welt haben sich auf ein Umwelt-Programm geeinigt. Doch Donald Trump will aussteigen.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2017 | 17:43 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel rief an. Auch andere Regierungschefs auf der Welt griffen in der Nacht zu Freitag zum Telefon. Die Politiker wollten mit einem Mann reden: mit Donald Trump, dem Präsidenten des Landes USA. Der hatte zuvor eine wichtige Entscheidung verkündet. Er hatte erklärt, dass die USA aus einem Klima-Abkommen aussteigen wollen.

Das Klima-Abkommen ist eine Vereinbarung zwischen fast allen Ländern der Welt. Vor knapp zwei Jahren einigten sich die Länder darauf, mehr für den Klimaschutz und gegen die Erderwärmung zu tun. Sie wollen verhindern, dass sich die Erde um etwa zwei Grad Celsius erwärmt. Dazu müssen die Länder unter anderem weniger Kohlendioxid ausstoßen.

Viele Experten sagen: Das Gas ist ein Grund für den Klimawandel. Es entsteht etwa, wenn Öl und Kohle verbrannt werden, also zum Beispiel beim Autofahren und Heizen. Viele in der Partei von Donald Trump bezweifeln jedoch, dass der Mensch den Klimawandel beeinflussen kann. Bevor Donald Trump gewählt wurde, versprach er ihnen, aus dem Klima-Abkommen auszutreten. Für den Umweltschutz möchte er sich trotzdem noch einsetzen.

Donald Trump findet aber, dass das Klima-Abkommen die USA benachteiligt. Es regelt etwa, dass die USA Geld an ärmere Länder zahlen müssen. Das findet Donald Trump ungerecht. Das Geld soll den Ländern etwa dabei helfen, sich besser gegen Unwetter zu schützen. Auch Unwetter können eine Folge des Klimawandels sein.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel findet die Entscheidung von Donald Trump nicht richtig. Deshalb wollte sie auch mit ihm reden. Auch in den USA kritisieren viele die Entscheidung. Einige Bundesstaaten und Firmen dort sagen: Wir werden in Zukunft weiterhin viel für den Klimaschutz tun.

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