Kampfgeist gegen Durchhänger

Durch eine Verletzung kam Sabrina erst zu der Disziplin, in der sie nun sogar bei Olympia antritt.
Durch eine Verletzung kam Sabrina erst zu der Disziplin, in der sie nun sogar bei Olympia antritt.

Skifahrerin Sabrina Cakmakli hatte schon dreimal eine besonders schlimme Knieverletzung, doch ans Aufhören denkt sie nicht.

shz.de von
12. Februar 2018, 18:27 Uhr

Skifahren macht vielen Menschen sehr viel Spaß. Hin und wieder kommt es aber auch vor, dass sich Wintersportler verletzen.

Nach einem Sprung landen sie zum Beispiel so unglücklich, dass sie sich das Knie verdrehen.

Eine besonders fiese Knie-Verletzung ist der Kreuzbandriss. Sportler müssen nach so einer Verletzung häufig mehrere Monate Pause machen. Die Skifahrerin Sabrina Cakmakli hat sich schon mehrfach das Kreuzband gerissen.

Danach war sie natürlich jedes Mal traurig. „Ich hatte schon ein bisschen einen Durchhänger, gerade nach dem dritten“, erzählt die Sportlerin. „Da dachte ich echt: Ich weiß nicht, ob ich das noch mal durchhalte, noch mal zurückkomme.“  Doch Sabrina Cakmakli kam immer wieder zurück. Durch eine der Verletzungen kam sie sogar auf die Idee, in der Halfpipe zu fahren. Früher war Sabrina Cakmakli in der Disziplin Slopestyle gestartet. Doch dabei tat ihr nach der Verletzung das Knie weh.„Ich bin dann zum Spaß ein bisschen in der Halfpipe rumgegurkt und habe gemerkt, dass es fürs Knie eigentlich ganz cool ist und nicht wehtut.“

Nun startet sie in der Halfpipe sogar bei den Olympischen Winterspielen. Nicht schlecht!

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen