zur Navigation springen

Kinder-Friendspreis : Jugendlicher aus Afrika bekommt den Kinder-Friedenspreis

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Kinder sind unsere Zukunft“, findet Abraham Keita. Deshalb setzt sich der 17-Jährige mit vielen Projekten für Kinder ein. Am Montag bekam er dem Kiner-Friendspreis.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2015 | 05:43 Uhr

Abraham Keita ist 17 Jahre alt und lebt in Afrika. In Liberia setzt er sich besonders für die Rechte von Kindern ein.

Deshalb bekam Abraham (Foto) gestern in Den Haag einen Preis verliehen: den internationalen Kinder-Friedenspreis. Den Haag ist eine Stadt in den Niederlanden. „In Liberia kommt es oft vor, dass Kindern Gewalt angetan wird“, erklärt Abraham. Liberia ist ein Land, das im Westen von Afrika am Meer liegt. Abraham wohnt in einem sehr armen Viertel von Monrovia. Das ist die Hauptstadt Liberias. Er lebt mit vielen Menschen zusammen: seiner Mutter, seinen drei Geschwistern, seinem Onkel, dessen Frau und deren zehn Kindern.

Abraham geht noch zur Schule. In seiner Freizeit setzt er sich aber für die Rechte von Kindern ein. Dafür hat er mehrere Projekte gestartet: Zum Beispiel macht er bei Demonstrationen auf die schlimme Lage von Kindern aufmerksam. Auch bei Politikern setzt er sich für die Kinderrechte ein. Denn er will, dass Kinder besser geschützt sind. Zudem sollen Täter, die Kindern etwas antun, gefunden und bestraft werden.

Der Kinder-Friedenspreis könne ihm helfen, noch mehr auf die schlimme Lage von Kindern in Liberia aufmerksam zu machen, sagt Abraham.

„Kinder sind unsere Zukunft“, findet er.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen