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Wetter : Jetzt kommt der große Sturm

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vorbereitungen gegen starken Wind und Hochwasser.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Viele Menschen in Deutschland bereiten sich schon seit gestern vor – auf Orkan „Xaver“. Das ist ein heftiger Sturm. Er soll heute kräftig blasen, sagen Wetter-Experten. Besonders im Norden.

Darum rüsten sich nun auch die Häfen. „Alle großen Häfen haben einen Sturmflutplan“, sagt Dörte Schmitz. Sie arbeitet für eine Firma, die sich um viele Häfen in Norddeutschland kümmert. In so einem Sturmflutplan steht, was in diesen Fällen zu tun ist. „Wir rufen zunächst Anwohner und Firmen in den Küsten-Gebieten an“, sagt Dörte Schmitz. Die wissen dann Bescheid und parken zum Beispiel ihre Autos um. Und dann, wenn der Sturm kommt, bleiben sie im Haus.

In den Häfen binden Helfer die Schiffe fester an die Stege, damit der Sturm sie nicht hin- und herschüttelt. „In den Häfen sind nun auch die ganze Zeit Einsatztrupps unterwegs“, sagt Dörte Schmitz. Sie kontrollieren etwa, ob Deiche gut gesichert sind. Auch in der Sturmnacht werden die Helfer da sein. Sie räumen zum Beispiel schnell einen Baum aus dem Weg, wenn er umgefallen ist.

In Häfen bringen die Helfer Dinge in Sicherheit, die durch den starken Wind weggeweht werden könnten, wie etwa Holz, Stahlträger und Baugeräte. Teils werden die Sachen auch angebunden.

Viele Fähren fallen heute aus. Schiffe, die noch draußen unterwegs sind, informieren Helfer über Funk. So können sie sich schnell in einem Hafen in Sicherheit bringen. „Es ist ja nicht die erste Sturmflut, die wir haben“, erzählt Dörte Schmitz. Um die Winterzeit gibt es in Norddeutschland regelmäßig Winterstürme. Doch die aktuellen Vorhersagen klingen für sie schon dramatisch.

„Wir wissen aber nie, wie sich das tatsächlich auswirkt“, sagt sie. Darum seien sie und ihre Kollegen schon etwas angespannt. „Aber wir bauen auf Erfahrung und gute Vorbereitung.“

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