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Mach mit : Jeder kann Flüchtlingen helfen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2015 | 01:24 Uhr

Vielleicht hast du das schon mal erlebt: Du ziehst mit deiner Familie in eine neue Gegend, kennst niemanden und musst dich erst mal zurechtfinden.

Besonders schwer ist es für Flüchtlinge, die gerade zu uns nach Deutschland kommen. Sie sind oft aus ihren Ländern vor Krieg und Gewalt geflohen. Viele Menschen fragen sich nun, wie sie Flüchtlingen helfen können.

„Dazu muss man erst mal etwas über die Flüchtlinge in der eigenen Stadt erfahren“, sagt Rudi Tarneden vom Kinderhilfswerk Unicef. „Wie viele sind es, wo kommen sie her, wie viele Kinder sind dabei, was brauchen sie am dringendsten?“ So etwas lässt sich in der Schule erfragen, bei Mitarbeitern der Stadt oder bei Leuten von der Kirche.

Als Spende eignen sich Dinge, die nicht mehr gebraucht werden. Vielleicht Rollerblades, die zu klein geworden sind, Spielsachen oder Klamotten. Die Sachen kann man oft zu Hilfseinrichtungen bringen, die das dann verteilen. „Besonders wichtig für die Menschen ist, dass sie das Gefühl haben, hier dazuzugehören“, sagt Rudi Tarneden.

Wenn bei euch Flüchtlingskinder an der Schule sind, könntet ihr sie fragen, ob sie Lust haben bei Spielgruppen oder Sportvereinen mitzumachen? Oder ladet sie zu euch ein. In Sportvereinen, Kirchen oder anderen Einrichtungen gibt es oft schon Leute, die gemeinsame Aktionen mit Flüchtlingen starten. Vielleicht kann man da mithelfen? Ihr könnt an der Schule auch einen Projekt-Tag organisieren. An dem erzählen Flüchtlingskinder zum Beispiel etwas über ihre Heimatländer: über die Bräuche dort, die Sprache oder das Essen. Rudi Tarneden sagt: „Je mehr man über einen Menschen und seine Geschichte erfährt, desto mehr kann man ihn verstehen.“

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