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Auf der Bühne : Jede Menge Weihnachtstheater

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

im Theater Kiel hat die Eiskönigin im Advent ihren großen Auftritt.

Die Schneekönigin hat ein Herz aus Eis. Und mit ihrem kalten Blick kann sie auch die Herzen der Menschen in Eis verwandeln. Der dänische Dichter Hans Christian Andersen hat diese Geschichte erfunden. Jetzt ist sie als Weihnachtsmärchen in Kiel zu sehen: Eine abenteuerliche Reise ins Reich der mächtigen Königin mit viel Spaß für die Zuschauer.

Eine Frau mit eisigem Blick? Eigentlich ist die Geschichte ganz schön gruselig. Kay und Gerda, die bei ihrer Oma in Nordland aufwachsen, haben von dieser Königin gehört, die im Schlitten übers Land fliegt. Als eines Tages ausgerechnet Kay von der Schneekönigin verzaubert und in ihren Eispalast entführt wird, macht sich Gerda auf den Weg, ihren Bruder zu retten.

Dass Gerda durch die Kälte muss, sieht man schon auf den ersten Blick. Auf der Bühne sind gewaltige Eisbrocken nachgebildet und Gerda marschiert mit dicker Fellweste hindurch. Sie bleibt nicht lange allein, das Rentier Fritjof und der freche Troll Blonk gehen mit ihr – und bringen die Zuschauer immer wieder zum Lachen. Ganz ernst kann man aber auch bei der Schneekönigin nicht bleiben. Trotz aller Macht, die sie über das Land und die Lebewesen hat, ist sie auf den Eiswind angewiesen. Der ist zwar ebenfalls ein ungemütlicher Geselle – aber einer, der bei seinen Bosheiten ständig Fehler macht.

Jan Steinbach, der vergangenes Jahr schon Regie bei „Alice im Wunderland“ führte, hat die Schneekönigin auf die Bühne gebracht. „Es ist eine Reise von zu Hause in viele Abenteuer und wieder zurück“, sagt er und erzählt, dass auch die Schauspieler großen Spaß dabei haben. Klar, wann darf man sonst auch schon mal Rentier sein, oder wie Yvonne Ruprecht als Schneekönigin auf einem Eisberg mitten auf der Bühne thronen? Natürlich geht das Märchen für Gerda und Kay gut aus.

„Die Schneekönigin“ ist 90 Minuten lang, es gibt eine Pause. Der Regisseur empfiehlt das Märchen für Zuschauer ab sechs Jahren.


Weitere Weihnachtsmärchen auf den Bühnen in Schleswig-Holstein und Hamburg:

Pinocchio: Sowohl das Theater Lübeck als auch das Schleswig-Holsteinische Landestheater zeigen die Geschichte von der Holzpuppe, die zum Leben erwacht und jede Menge Unsinn anstellt. Empfohlen für Zuschauer von fünf Jahren an.

Hänsel und Gretel als Märchenoper: Knusper, knusper knäuschen – Das Theater Lübeck und das Landestheater haben auch die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ im Programm. Empfohlen für Zuschauer von vier Jahren an.

www.theaterluebeck.de
www.sh-landestheater.de

Rabe Socke und Michel aus Lönneberga: Für Zuschauer von drei Jahren an hat sich das Altonaer Theater den kleinen Raben Socke ins Haus geholt. Der hat es auf Spielzeug abgesehen und behauptet: „Alles meins!“ Für Zuschauer von fünf Jahren an zeigt das Altonaer Theater „Michel aus Lönneberga“.
www.altonaer-theater.de


Märchenmond: Der Zauberer Borras hält Rebekkas Seele gefangen. In den Hamburger Kammerspielen macht sich Rebekkas Bruder Kim auf, um sie zu retten. Empfohlen für Zuschauer von acht Jahren an.
www.hamburger-kammerspiele.de


Die unendliche Geschichte und Geisterritter: Das Thalia Theater nimmt seine Besucher in zwei fantastische Geschichten (beide ab zehn Jahren) mit. „Die unendliche Geschichte“ spielt in Phantásien, das der Schüler Bastian vor dem mysteriösen Nichts retten soll. Die „Geisterritter“ kämpfen gegen gruselige Erscheinungen.
www.thalia-theater.de

König Artus: Die Geschichte vom Findelkind Artus und seinem Weg zum sagenumwobenen König steht im Deutschen Schauspielhaus Hamburg auf dem Programm. Empfohlen für Zuschauer von acht Jahren an.
www.schauspielhaus.de

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erstellt am 26.Nov.2015 | 17:56 Uhr

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