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Europa-Wahlen : Ist die EU gut oder schlecht?

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kostet zu viel Geld, mischt sich überall ein, bringt zu wenig. So oder so ähnlich meckern manche Leute über die Europäische Union. Das ist ein Zusammenschluss mehrerer Länder in Europa, zurzeit gehören 28 Staaten dazu – auch Deutschland. Die Abkürzung der Europäischen Union heißt EU. Andere dagegen meinen: Die EU bringt den Menschen eine Menge Vorteile. Hier erfährst du kurz, was Gegner und Befürworter sagen:

DAGEGEN:

ZU VIELE REGELN: Die EU will zu viele Dinge bestimmen, zum Beispiel wie viele Schulden ein EU-Land machen darf. Außerdem legt sie etwa fest, welche Glühbirnen in der EU erlaubt sind und welche nicht. Die Gegner meinen, dass solche Dinge nur die Regierung des eigenen Landes bestimmen sollte.

ZU TEUER: Manche Leute meinen: Die EU verschwendet Geld, weil sie etwa zu viel für ihre Büros und die Organisation bezahlt. Insgesamt arbeiten viele Tausend Leute für die EU.

ZU VIELE MISCHEN MIT: Um ein Problem in der EU zu lösen, müssen sich meist 28 Länder einigen. Das dauert oft sehr lange. Doch am Ende ändert sich zu wenig, finden die Gegner.

DAFÜR:

GEMEINSAM STARK: Die Mitglieder der EU arbeiten eng zusammen, vor allem beim Handel und in der Wirtschaft. Dadurch wird für die Menschen in der EU einiges günstiger. Zum Beispiel, wenn sie mit dem Handy in einem anderen Land der EU telefonieren.

FREIHEIT: EU-Bürger dürfen ohne Probleme in ein anderes EU-Land reisen, umziehen, dort wohnen und arbeiten. Viele EU-Länder haben sogar eine gemeinsame Währung, den Euro. Wer von einem Euro-Land in ein anderes Euro-Land reist, muss also keine Geldscheine und Münzen in eine andere Währung umtauschen.

FRIEDEN: Früher führten die Länder Europas oft gegeneinander Krieg. Vor 100 Jahren etwa waren im Ersten Weltkrieg Deutschland und Frankreich Feinde. In der EU arbeiten sie und alle anderen EU-Länder nun zusammen. Das sichert den Frieden, sagen die Befürworter.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 01:18 Uhr

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