Tiere : In Eimern über die Straße

Der Krötenbus ist rund: Mit Eimern bringen Naturschützer die Tiere in Sicherheit.
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Der Krötenbus ist rund: Mit Eimern bringen Naturschützer die Tiere in Sicherheit.

Frühlingszeit ist Wanderzeit bei den Kröten. Doch auf ihren Wegen liegen viele Gefahren.

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06. April 2016, 01:06 Uhr

Kröten, Molche und andere Amphibien kennen keine Verkehrsregeln. Bevor sie über eine Straße laufen, schauen sie natürlich nicht nach links und rechts. Viele der kleinen Tierchen werden dort von Autos überfahren.

Das passiert im Moment häufig. Denn die Amphibien wandern gerade in Gebiete, wo es Wasser gibt. In Tümpeln oder Teichen wollen sie ihre Eier ablegen. Aus den Eiern entwickeln sich irgendwann Jungtiere. Das Ablegen der Eier nennt man Laichen.

Manchmal liegen die Gewässer in der Nähe von Straßen. Dann wird es gefährlich für die Tiere: Um zum Wasser zu kommen, müssen sie die Straße überqueren. Dabei übersehen Autofahrer sie oft.

Einige Menschen helfen den Tieren darum, unbeschadet über die Straße zu kommen. Dafür bauen sie zum Beispiel kleine Zäune entlang der Straße. Die sind bis zu einem halben Meter hoch. Dort können die Tierchen nicht drüber klettern. Sie wandern an dem Hindernis entlang.

An verschiedenen Stellen am Zaun haben die Leute Eimer in die Erde eingegraben. Da plumpsen Kröten und Lurche hinein. Die Leute kontrollieren die Eimer mindestens einmal pro Tag: Mal sind viele Tiere darin, mal nur ganz wenige. Die Tierchen bringen sie dann sicher auf die andere Straßenseite. Ein Stück entfernt lassen die Helfer sie aus dem Eimer krabbeln oder heben sie vorsichtig raus.

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