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Immer unterwegs zwischen Wahlkreis und Bundestag

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sebastian Blumenthal hat zwei Büros. Eins in Berlin und eins in Kiel. In Schleswig-Holstein hat er sein Zuhause und seinen Wahlkreis. Doch zwei Wochen pro Monat fährt er in die deutsche Hauptstadt. Denn seit vier Jahren ist der 39-Jährige dort Bundestagsabgeordneter der Partei FDP. „Das erfordert schon viel Organisation“, sagt Sebastian Blumenthal. Der 39-Jährige fährt meistens mit dem Zug. „Da kann ich Unterlagen lesen und E-Mails bearbeiten, statt mit dem Auto im Stau zu stehen.“

In Berlin arbeitet er im Bundestag an Gesetzen mit und beantwortet Anfragen von Bürgern, die Probleme oder Fragen zu den Gesetzen haben, die im Bundestag verabschiedet werden. In Schleswig-Holstein informiert er sich, was die Menschen vor Ort beschäftigt und bewegt – damit er sich dann in Berlin für sie einsetzen kann.

Auch wenn dieses Arbeitsleben stressig ist, möchte der Politiker gern, dass seine Partei FDP am Sonntag viele Stimmen bekommt, damit er weiter als Abgeordneter in Berlin an den Gesetzen mitarbeiten kann. Dafür reist er jetzt durch seinen Wahlkreis und macht Werbung für seine Politik.

Auf die Frage, warum er für die Partei FDP arbeitet, antwortet Sebastian Blumenthal: „Meine Familie und ich sind 1989 aus der DDR ausgereist. Dort haben wir zuvor ein Land kennengelernt, in dem es Freiheit und Selbstbestimmung nicht gegeben hat. Deswegen stand dieses Bekenntnis zur persönlichen Freiheit immer im Vordergrund und diese Werte trägt die FDP in ihren Grundsätzen wie keine andere Partei.“

Und wenn die FDP-Stimmen diesmal nicht reichen für seinen Platz im Bundestag? Dann will der Kieler wieder in seinem Beruf arbeiten – als IT-Berater. „Es ist gut, wenn man einen Beruf erlernt hat. So ist man als Abgeordneter frei und unabhängig, weil man in seinen alten Beruf zurückkehren kann.“

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erstellt am 17.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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