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Kina-Interview : „Ich wäre lieber ein Adler“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sandra Schneider fing mit neun an zu reiten. Jetzt trainiert sie nervöse oder ungestüme Pferde und tritt als Expertin im Fernsehen auf.

shz.de von
erstellt am 28.Jun.2016 | 01:01 Uhr

In der VOX-Fernsehsendung „Die Pferdprofis“ trainieren Sandra Schneider und Bernd Hackl sogenannte Problempferde, die zum Beispiel beim Anblick eines Treckers ausflippen, nur ungern einen Pferdeanhänger betreten oder ihre Reiter gar nicht erst aufsteigen lassen. Momentan ist Sandra Schneider auf Deutschland-Tour. Am vergangenen Samstag haben Lena (11), Kaja (11) und Mieke (6) sie im Pferdesportzentrum Friedrichshulde getroffen und ihr einige Fragen gestellt.

Kaja: Wann hatten Sie das erste Mal mit Pferden zu tun?
Da war ich noch ganz klein. Mit fünf oder sechs Jahren habe ich zum ersten Mal ein Pferd gestreichelt. Angefangen zu reiten habe ich aber erst später, mit neun Jahren.
Mieke: Haben Sie auch eigene Pferde?
Ja, ich habe zwei eigene Pferde: Pepper und Leon. Pepper ist ein Pinto (ein geflecktes Pferd) und Leon ein Haflinger.
Lena: Wie sind Sie zu den „Pferdeprofis“ gekommen?
Es gab damals ein richtiges Casting, an dem viele Pferdetrainer aus ganz Deutschland teilgenommen haben. Ich wurde dazu sogar zu Hause gefilmt. Zum Schluss gab es ein Auswahlverfahren, bei dem nur noch Bernd Hackl und ich übrig blieben. So wurden wir zu den „Pferdeprofis“.
Kaja: Gibt es auch Fälle, die nicht gelöst werden?
Ja, das passiert manchmal auch. Das liegt aber immer an den Pferdebesitzern, weil diese nicht geduldig genug sind. Ich glaube, wenn man genug Zeit und Geduld hat, kann man alle Fälle lösen.
Lena: Wie ist es, wenn man die ganze Zeit von Kameras beobachtet wird?
Ganz so ist es zum Glück nicht. Ich trainiere die Pferde meistens über mehrere Monate. Und nur an zwei bis drei Tagen ist die Kamera dabei. Nachher ist bloß ein ganz kleiner Ausschnitt davon im Fernsehen zu sehen.
Mieke: Welches Tier wären Sie am liebsten?
Wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre ich auf gar keinen Fall ein Pferd. Nein, wirklich nicht. Ich wäre viel lieber ein Adler. Mir gefällt der Gedanke, frei zu sein und fliegen zu können.
Kaja: Warum möchten Sie kein Pferd sein?
Ich sehe viele Pferde, die still leiden, weil sie grob behandelt oder mit irgendwelchen Riemen geknebelt wurden. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich die Menschen viel mehr dafür interessieren würden, wie Pferde denken und fühlen. Dies zu ändern, ist mein ganz großes Ziel.
Kaja, Lena und Mieke: Vielen Dank für das Gespräch!

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