zur Navigation springen
Kindernachrichten

14. Dezember 2017 | 09:31 Uhr

Helfer : Hunde im Rettungs-Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach dem schlimmen Erdbeben in Nepal brauchen die Menschen dort Hilfe. Dabei fliegen auch tierische Helfer nach Asien.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2015 | 01:04 Uhr

Hunde können sehr gut riechen. Deswegen wurden gerade viele Hunde nach Nepal geschickt. Das Land liegt in Asien. Dort gab es am Wochenende mehrere Erdbeben. Viele Häuser stürzten ein. Tausende Menschen wurden verletzt. Viele kamen bei der Katastrophe ums Leben.

Unter den Trümmern könnte es aber Überlebende geben. Deswegen sind Helfer mit Spürhunden in das Land gekommen oder auf dem Weg dorthin.

Die Tiere sollen nach Verschütteten suchen. „Für den Hund ist die Suche ein Spiel“, sagt Sven van Loenhout von der Hilfsorganisation I. S. A. R.. Sie hat mehr als 50 Helfer und sieben Trümmerhunde nach Nepal geschickt. „Die Hunde sind auf den Geruch von lebenden Menschen trainiert.“

Um sie zu finden, bewegen die Tiere sich auf den Trümmern eines eingestürzten Hauses. An der Stelle, wo sie den Geruch des Menschen am stärksten wittern, bellen sie.

Auch Lars Prößler aus Lemwerder in Niedersachsen ist mit Rettungshund Pollux für die Hilfsorganisation @fire auf dem Weg nach Nepal. „Er hat ein Abseil-Geschirr dabei“, sagt sein Kollege Dennis Bösche. Damit kann er den Hund oder sich gemeinsam mit dem Tier in eingestürzte Gebäude abseilen. Hat ein Hund einen Menschen gefunden, kommen Fachleute zum Einsatz. Sie befreien den Verschütteten aus den Trümmern.

Die Hunde bekommen nach der Suche eine Belohnung. „Bei uns ist das eine Beißwurst. Das ist ein Spielzeug“, erklärt Sven van Loenhout. Damit spielt der Hundeführer dann mit dem Hund. „Das ist wichtig, um den Spieltrieb der Tiere zu befriedigen.“ Damit sie Spaß an der Suche haben und möglichst viele Vermisste unter den Trümmern finden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen