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Sternengucker : Huhu, Sofi, wo bist du?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Kina-Reporter Lucie und Jacob haben in Glücksburg die Sonnenfinsternis erforscht.

In einem Planetarium kann man viel über unseren Planeten und das Weltall lernen. Jedes Jahr wird das in Glücksburg von etwa 9000 Menschen besucht, darunter sind 4000 Jugendliche und Schulklassen. Wir waren dort um die Sonnenfinsternis – kurz Sofi – zu sehen. Doch leider war der Himmel bedeckt, deswegen sind wir ins Planetarium gegangen und haben uns die Sofi dort erklären lassen.

Im Planetarium hat uns Rainer Christiansen, der Chef des Planetariums, zuerst in einen runden Raum mit einer Halbkugel als Decke geführt. Mit zwei Beamern kann die ganze Decke mit einem Bild des Weltalls bestrahlt werden. Anhand von einer 360-Grad-Projektion hat Rainer Christiansen uns erklärt, warum eine Sonnenfinsternis so selten ist. Die letzte war 1999 und die nächste wird 2026 sein. Eine totale Finsternis ist noch seltener. Dabei ist für eine kurze Zeit die komplette Sonne bedeckt, die nächste soll in Deutschland 2081 zu sehen sein. Doch wir hatten gestern nur eine partielle Finsternis. Das bedeutet, dass beim Höhepunkt etwa 82 Prozent der Sonne bedeckt sind. Je weiter man in den Süden geht, umso weniger ist bedeckt, weil dort der Winkel zu Sonne anders ist. In Hamburg waren zum Beispiel nur noch 80 Prozent verdeckt.

Danach sind wir auf den Parkplatz der Fördeland Therme gegangen und haben dort Kinder, die sich für die Sonnenfinsternis interessieren, interviewt. Die Kinder haben verschiedene Meinungen dazu, aber eines hatten sie alle gemeinsam: Sie sind sehr enttäuscht, dass sie die Sofi nicht gesehen haben, weil der Himmel bedeckt war. Elly konnte es kaum abwarten sie zu sehen, weil sie schon vorher Bilder gesehen hat. Gemma hat sich auf die Sofi sehr gefreut. Max wollte unbedingt durch das Teleskop gucken, und Friedrich hat es mit dem Fernglas probiert. Die ganze Zeit konnte man sie nicht sehen, doch um 10:46 Uhr, als die Sofi am stärksten war, kam sie für eine kurze Zeit aus den Wolken hervor. Schlussendlich hat sich das Warten doch noch gelohnt, weil der Anblick unvergesslich ist.

 

 

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erstellt am 21.Mär.2015 | 01:37 Uhr

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