Forschung : Hobbits in unserer Welt

 In der Höhle Liang Bua unter einer mehrere Meter dicken Erdschicht entdeckten Forscher Knochen von frühen Verwandten der Menschen. Die Menschen waren sehr klein – darum gaben sie ihnen den Spitznamen Hobbit.
In der Höhle Liang Bua unter einer mehrere Meter dicken Erdschicht entdeckten Forscher Knochen von frühen Verwandten der Menschen. Die Menschen waren sehr klein – darum gaben sie ihnen den Spitznamen Hobbit.

shz.de von
31. März 2016, 01:20 Uhr

Von Hobbits hast du bestimmt schon einmal gehört. Sie leben in der Fantasiewelt Mittelerde – in Büchern und Filmen. Hobbits sind dort sehr kleine menschenähnliche Wesen. Doch auch in unserer Welt gab es einmal Hobbits. Zumindest nennen Forscher einen frühen Verwandten des Menschen so. Wissenschaftlich heißt er allerdings: Homo floresiensis. Auch er war sehr klein – daher der Spitzname Hobbit. Vor einigen Jahren entdeckten Forscher Knochen dieser Hobbits auf einer Insel namens Flores in Indonesien. Sie stellten fest: Die Homo floresiensis waren nur etwa einen Meter groß. Diese Knochen untersuchten Wissenschaftler nun sehr genau, um herauszufinden, wann die Hobbits lebten. Das Ergebnis: Vor 60  000 bis 100  000 Jahren.

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