Tiere : Hilfe für scheue Rehkitze auf Wiesen

Junge Rehe nennt man Kitze.
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Junge Rehe nennt man Kitze.

shz.de von
12. Mai 2015, 04:32 Uhr

Weiße Punkte im rotbraunen Fell, das ist typisch bei kleinen Rehen. Zu dieser Jahreszeit werden viele Kitze geboren. Ihre Mütter setzen diese häufig auf einer Wiese oder in einem Getreidefeld ab.

Das kann für die Tiere aber gefährlich sein, sagen Fachleute. Denn ganz junge Kitze laufen bei Gefahr nicht weg. Sie drücken sich flach auf den Boden und bleiben bewegungslos liegen.

Das Problem dabei: Viele Felder und Wiesen werden gemäht, etwa mit Mähdreschern. Liegt dann ein Rehkitz dort und läuft nicht weg, kann es verletzt oder sogar getötet werden. Deswegen sei es wichtig, auf bestimmte Dinge zu achten, sagen Fachleute.

Der Landwirt sollte vor dem Mähen einem Jäger Bescheid sagen. Der könnte dann mit einem Hund im Feld suchen – und falls ein Kitz da sei, es in Sicherheit bringen. Man könnte vorher auch Flatterbänder am Feld befestigen, um Rehe zu verscheuchen.

Es werden auch Drohnen eingesetzt. Das Gerät überfliegt dafür vor dem Mähen eine Wiese oder ein Feld und wertet dann die Bilder aus. So kann man vorher erkennen, ob dort ein Tier ist.

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