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Kindernachrichten

17. August 2017 | 15:48 Uhr

Sport : Hier geht's rund

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Rhönradturnen ist ein Sport für Mutige.

Es besteht aus zwei Reifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Und es sieht ein bisschen aus wie ein riesiges Hamsterrad: das Rhönrad. Wir, die Kina-Reporter, waren in Munkbrarup bei einer Rhönradturngruppe und durften ihnen beim Üben zusehen.

Frida (10) fragte Trainerin Jutta Roß über ihren Sport aus. Jutta ist schon seit 30 Jahren dabei. Am besten gefällt ihr daran, dass man Mut und Überwindung braucht und stolz darauf sein kann, wenn eine neue Herausforderung gemeistert wurde. Außerdem stärkt es das Selbstbewusstsein. Und es ist auch gar nicht so einfach, denn für die Turnübungen braucht es viel Training. Da kann es schon mal passieren, dass man sich am Anfang über die Finger rollt.

Wir sahen uns in der Halle um und beobachteten die Rhönradturner. Diese ließen sich nicht von uns stören, sondern gingen wie gewohnt zur Routine über. Sie wärmten sich mit Springseilen auf und stellten dann ihre großen Räder an die Hallenwand. Es gibt hier 13 Rhönräder in den unterschiedlichsten Größen, ,,damit für jede Größe etwas dabei ist.", erklärte Jutta. ,,Das Alter spielt dabei keine Rolle. Die Teilnehmer dieser Gruppe sind zwischen sechs und vierzehn Jahre alt."

Dann fingen sie an, die Rhönräder zu benutzen. Doch die Turner hielten sich nicht nur fest und rollten durch die Halle. Mal liefen sie im Rad, mal setzten sie sich auf die Sprossen und machten auch zu zweit und zu dritt Übungen in einem Rhönrad. Auch einhändig oder sogar freihändig wurde geturnt.

Kina-Reporterin Jonna (10) schnappte sich Helvi Thomsen (12), die schon Kreismeisterin geworden ist und sogar an den Norddeutschen Meisterschaften teilgenommen hat. ,,Man ist schon ganz schön aufgeregt davor", erzählte sie. Helvi macht Rhönradturnen seit drei Jahren und zeigte uns jetzt ein paar Übungen. Das sah ziemlich cool aus und gar nicht so anstrengend.

Frida probierte es auch. ,,Es gefällt mir wirklich gut, es ist aber viel schwieriger, als es aussieht", sagte sie danach. Der Jüngste in der Gruppe ist der sechsjährige Malte. Er ist erst seit zwei Monaten dabei und es macht ihm großen Spaß. Was ihm am Besten an dem Sport gefällt? ,,Rundherumrollen", antwortete er grinsend. Das Training ging zu Ende und wir mussten uns verabschieden. An den Rhönradturnern aus Munkbrarup kann sich wirklich jeder Hamster ein Beispiel nehmen.


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erstellt am 02.Nov.2015 | 01:06 Uhr

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