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Buchtipp : Hexen mit Reimen und ein tapsiger Hund

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Larosia ist eine Hexe. Das erfährt das Mädchen in dem Buch „Plötzlich Hexe“ aber erst jetzt. Als es genau neun Jahre, neun Tage und neun Stunden alt ist. Die Windkleehexe Evalina teilt Larosia mit, dass sie eine von ihnen sei. Der Beweis ist ein Muttermal in Form eines Kleeblatts hinter ihrem Ohr.

Die Windkleehexen leben in dem Haus, in dem Larosia mit ihren Eltern wohnt. Sie züchten dort seit 999 Jahren Kräuter und Blumen. Larosia darf das große Geheimnis nur einem einzigen Menschen verraten. Sonst werden ihr Blütenblätter aus dem Mund wachsen.

Larosia erzählt ihrer besten Freundin Amelie von dem Geheimnis. Amelies Beistand ist dringend nötig. Denn Larosia soll eine Aufgabe lösen. Dabei muss sie sich vor den Rabenhäuslerhexen in Acht nehmen. Die Aufgabe hat mit dem Beruf von Larosias Mutter zu tun. Sie arbeitet an einer Formel für eine Wüstenpflanze.

Zu Larosias Hexen-Ausstattung gehören sechs magische Gegenstände. Darunter ist ein Ring, der Personen kekskrümelklein schrumpfen lässt. Und ein Hut, der mit Stiefmütterchen geschmückt ist und der unsichtbar macht. Diese Dinge sind praktisch, aber nicht nur...

„Plötzlich Hexe“ ist spannend und lustig. Die Zauberinnen sprechen in gereimten Versen und dann wäre da noch Larosias tapsiger Hund. Tandaradei! Hier kommt eine fantastische Geschichte vor allem für Mädchen, die von Magie und Hexen fasziniert sind und Hunde lieben.

Nina Petrick (Text)/ Bianca Schaalburg (Illustration), „Plötzlich Hexe. Verzaubert noch mal“. Ab 8 Jahren. 160 Seiten. 12,99 Euro. Verlag: Ravensburger.

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erstellt am 02.Okt.2015 | 01:04 Uhr

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