zur Navigation springen

Umwelt : Helfer retten Menschen vor Hochwasser

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 03.Jun.2016 | 01:01 Uhr

Plötzlich muss alles ganz schnell gehen. Es regnet und regnet. Bäche werden zu reißenden Flüssen. Ganze Straßen sind überflutet. Seit mehreren Tagen haben viele Menschen in Deutschland mit Hochwasser zu kämpfen. Einige kamen dabei sogar ums Leben, so bedrohlich ist die Lage in einigen Orten.

Für Helfer und Retter ist das eine große Herausforderung - besonders zu Beginn: „Am Anfang gibt es immer eine chaotische Phase“, sagt ein Fachmann. „Als Allererstes verschafft man sich einen Überblick.“ Die Helfer schauen sich Karten von der Region an oder sie fliegen mit einem Hubschrauber über das Gebiet. „Das Wichtigste ist, Menschen in Not zu retten“, sagt der Experte.

Manche sind auf die Dächer ihrer Häuser geklettert. Diese Leute können zum Beispiel mit Hubschraubern weggeflogen werden.

Doch vielleicht stecken auch noch Menschen in Häusern fest. Die Retter fahren deshalb mit Booten von Haus zu Haus. Sie klopfen an die Türen und hören, ob jemand um Hilfe ruft oder Geräusche macht. In manchen Fällen kommen sogar Taucher zum Einsatz. Natürlich nur, wenn sie sich dabei nicht selbst in Gefahr begeben. „Das Wasser hat sehr viel Kraft“, sagt der Experte. Manchmal schwemmt es Teile von Straßen weg. Häuser drohen einzustürzen. Außerdem besteht die Gefahr, von fließendem Wasser mitgerissen zu werden. „In dem Wasser ist nicht nur Schlamm, sondern auch Bäume, Äste, Steine, Maschinen und andere Dinge“, sagt der Fachmann. Daran kann man sich verletzen. Die Retter versuchen deshalb so schnell wie möglich, alle Menschen aus der Gegend in Sicherheit zu bringen. Wenn das Wasser abgeflossen ist, geht die schwere Arbeit weiter. Die Orte sind oft total verwüstet und müssen aufgeräumt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen