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Ausland : Heftige Druckwellen richten großen Schaden an

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In China gab es eine heftige Druckwelle. Sie waren noch Kilometer entfernt zu spüren. Danach kam das Feuer.

Im Land China ist vorgestern Abend ein Unglück passiert. In Lagerhallen gab es heftige Explosionen. Dort waren gefährliche Stoffe gelagert, die wohl in Kontakt mit Feuer gerieten.

Durch die Explosionen wurden Gebäude zerstört und viele Menschen getötet oder verletzt. Das berichteten Reporter in China.

„Damit es zu einer Explosion kommt, müssen drei Dinge zusammenkommen“, sagt der Experte Ulrich Johannsmeyer. Erstens: ein brennbarer Stoff, der sehr fein verteilt ist, wie zum Beispiel Gas. Zweitens: Luft oder Sauerstoff. Und drittens: eine Zündquelle. „Wenn der brennbare Stoff sich entzündet, beginnt eine chemische Reaktion“, erklärt der Fachmann. Dadurch entstehen Feuer und eine Druckwelle.

Was eine Druckwelle genau ist, beschreibt der Experte Jörg Fandrich: „Luft besteht aus Teilchen, vor allem aus Stickstoff-Teilchen und Sauerstoff-Teilchen. Wird die Ordnung dieser Teilchen gestört, breitet sich diese Störung aus.“ Das kann man sich ein bisschen wie in einem Bus voller Menschen vorstellen, meint der Fachmann. „Ein Mensch stolpert und rempelt seinen Nachbarn an. Der wiederum rempelt den Nächsten an und so weiter. So rempeln sich auch die Teilchen in der Luft gegenseitig an, und die Druckwelle breitet sich aus.“

Solche heftigen Druckwellen gab es nun auch in China. Sie waren noch Kilometer entfernt zu spüren.

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erstellt am 14.Aug.2015 | 05:53 Uhr

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