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Sport : Hamburger Tennis-Star holt den Pokal

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Hitze in Melbourne störte Alexander Zverev kein bisschen – mit links gewann der Sechzehnjährige den Junioren-Preis der Australian Open.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 06:20 Uhr

Er riss die Arme nach oben, küsste später den Pokal und lächelte. Dazu hatte Tennis-Spieler Alexander Zverev aus Hamburg allen Grund. Der 16-Jährige gewann am Wochenende nämlich ein wichtiges Turnier für Nachwuchs-Sportler. Er siegte bei dem Junioren-Wettbewerb der Australian Open (gesprochen: osträiliän oupen).

Damit hat er sich zwar schon einen Traum erfüllt. Aber er wünscht sich noch viel mehr. Einen der großen Pokale, erzählt er. Etwa den, den Stanislas Wawrinka gestern bei den Australien Open erhielt – als Sieger bei den Männern.

Die Australien Open gehören für Tennis-Profis zu den wichtigsten Turnieren der Welt. In Zukunft will auch Alexander Zverev bei den Profis mitmischen. „Der Unterschied ist gar nicht so groß, sie sind einfach etwas erfahrener als wir“, sagte er. Tipps dazu gibt es von seinem älteren Bruder Mischa. Er ist 26 Jahre alt und spielt auch Profi-Tennis.

Trainiert wird Alexander außerdem von seinem Vater. Nervt das nicht? „Ich sehe nicht viele Nachteile. Auf dem Platz ist er mein Trainer und außerhalb ist er mein Vater. Er ist halt immer neben mir und weiß, wie ich ticke“, schmunzelt der junge Tennis-Star.

Alexander Zverev nutzte seine Zeit in Australien auch, um eine andere Sportart auszuprobieren. „Ich war ein bisschen am Strand und habe versucht, surfen zu lernen“, erzählt er. „Das hat nicht so gut funktioniert. Deswegen hab ich die meiste Zeit nur Tennis gespielt.“ Warum das mit dem Surfen nicht so gut geklappt hat, erklärt sich der Tennis-Profi so: „Ich bin ein bisschen zu groß fürs Surfen, glaube ich. Ich bin 1,95 Meter groß, ziemlich dünn und habe keine Muskeln.“

Dafür lief es beim Tennis richtig gut und auch die Hitze in Australien konnte dem Hamburger nicht von seinem Siegeskurs abbringen.

Ganz im Gegenteil: „Ich mag die Hitze und ich genieße eigentlich jeden warmen Tag. In Deutschland gibt's davon nicht sehr viele. Deswegen hatte ich kein Problem mit der Hitze“, schwärmte Alexander Zverev von den warmen Temperaturen auf der anderen Seite der Welt.

Denn da Australien von uns aus gesehen auf der anderen Seite der Erdkugel liegt – nämlich auf der Seite die gerade von der Sonne beschienen wird – ist dort gerade Sommer und nicht Winter, so wie bei uns im Norden von Deutschland.

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