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Gute Mischung aus Zufall und Taktik

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Auf den ersten Blick sieht „Augustus“ wie ein strategisches Schwergewicht aus. Doch in der großen Schachtel steckt ein Spiel mit erstaunlich leichten Abläufen. Sein besonderer Vorteil: Alle sind immer gleichzeitig beteiligt, und sobald ihr die Regeln beherrscht, ist eine Partie schon in 30 Minuten gespielt. Optimal für eine sofortige Revancherunde.

Im alten Rom strebt ihr das Amt des Konsuls an. Um Punkte zu gewinnen, holt ihr Senatoren und Provinzen auf eure Seite. Jeder von euch besitzt drei Zielkarten, die er offen vor sich auslegt. Symbole zeigen an, welche Marken aus einem Beutel gezogen werden müssen, damit die angepeilten Karten in euren Besitz übergehen. Sobald eine entsprechende Marke auftaucht, stellt ihr einen eurer Legionäre auf das passende Symbolfeld. Sind alle Felder abgedeckt, gehört die Karte euch.

Das ähnelt „Bingo“, denn jeder ausgeloste Chip gilt stets für alle Spieler. Trotzdem ist „Augustus“ kein reines Glückslotto. Die Symbol-Chips kommen unterschiedlich häufig vor und die eroberten Karten bringen außer Punkte auch spezielle Sonderrechte. Wenn ihr eure Zielkarten clever zusammenstellt und in einer günstigen Reihenfolge erfüllt, gewinnt ihr Extrapunkte. Die Mischung aus Zufall und Taktik passt in „Augustus“ perfekt.

Paolo Mori, „Augustus“. Für zwei bis sechs Spieler ab 8 Jahren. 30 Euro. Verlag: Hurrican.

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