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Umwelt : Gülle-Unfall in Bad Bramstedt: Zum Glück war es kalt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Knapp zwei Millionen Liter braune Soße flossen aus dem Gülle-Tank. Die Feuerwehr und etwa 200 Helfer waren mehrere Stunden im Einsatz.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 06:37 Uhr

„Im Hochsommer wäre das aber doof gewesen“, sagte der Feuerwehr-Mann. Denn dann hätte es richtig fies gemüffelt in dem Ort in Schleswig-Holstein im Kreis Segeberg. Dort war am Sonnabend jede Menge Gülle ausgeflossen.

Glücklicherweise war es aber richtig kalt. Darum stank es nicht so sehr. Gülle besteht aus Kot von Kühen oder Schweinen. Man verwendet sie in Biogas-Anlagen. Darin gewinnt man Gas, aus dem dann Strom hergestellt werden kann. Ein Behälter so einer Biogasanlage war nun kaputt gegangen. Deshalb floss die Soße nach draußen – etwa zwei Millionen Liter Gülle! Das meiste davon landete in einem Auffangbecken. Die Feuerwehr schloss das Loch und pumpte die Flüssigkeit in einen anderen Behälter. Der Einsatz dauerte Stunden, etwa 200 Helfer waren dabei.

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