Buchtipp : Gruselige Nachbarn und eine verkaufte kleine Schwester

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shz.de von
15. November 2013, 00:34 Uhr

Hannah ist sieben Jahre alt und davon überzeugt, dass der neue Nachbar ein Vampir ist. Warum sonst sollte er eine Kiste ins Haus tragen lassen, die aussieht wie ein Sarg? Hannahs Schwester Lilly steckt kurzerhand Zwiebeln in den Briefkasten des Verdächtigen. Als ob das gegen gruselige Blutsauger helfen würde! Auch sonst kann Lilly ein echtes „Stinktier“ sein. Vor allem, weil sie immer glaubt, alles besser zu wissen.

 Das Buch „Ich, Lilly und der Rest der Welt“ erzählt aus Hannahs Sicht sehr witzig vom Alltag ihrer Familie. Immerhin einer Familie mit vier Töchtern. Hannah erlebt in dem Buch eine Menge. So liest man, dass sie Fruchtgummi-Himbeeren über alles liebt. Sie möchte beim Kiosk unbedingt eine ganze Glaskugel davon kaufen. Aber das ist teuer. Also veranstaltet sie auf der Straße einen Flohmarkt mit Spielsachen. Welch ein Glück, dass ein Nachbar-Mädchen Hannahs kleine Schwester Frida kauft – für zehn Euro. Frida krabbelte nämlich auf der Decke mit den angebotenen Dingen herum. Da dachte das Mädchen, dass auch Frida zu kaufen sei. Und eine lebendige Puppe wollte es schon immer haben. Das Geschäft macht zu Hause natürlich mächtig Ärger.

 Ach ja, der neue Nachbar war dann kein Vampir – oder doch?

Alexandra Maxeiner: „Ich, Lilly und der Rest der Welt.“ Ab 6 Jahren, 144 Seiten 9,99 Euro.

Verlag: Kosmos

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