Christopher Street Day : Gleiches Recht für alle Menschen

Verkleidet als Conchita Wurst waren diese Beiden beim CSD dabei.
Verkleidet als Conchita Wurst waren diese Beiden beim CSD dabei.

Mit bunten Kostümen für Gleichberechtigung demonstrieren. Am Christopher Street Day in Berlin nahmen wieder Tausende Männer und Frauen teil.

shz.de von
22. Juni 2014, 15:15 Uhr

Menschen schwenkten bunte Fahnen mit den Farben des Regenbogens. Viele hatten sich bunt gekleidet – darunter auch Männer mit blau-lila Perücken und knallbunten Kleidern. Die Menschen, die so fröhlich aussahen, machten am Sonnabend bei Demonstrationen mit. Das Ganze ist bekannt als Christopher Street Day (gesprochen: kristofa strit däi), abgekürzt CSD. Es gibt die Demos in vielen Städten. Beim CSD in Berlin ging es am Sonnabend um die Rechte von zum Beispiel Lesben und Schwulen. Das sind Frauen, die mit Frauen zusammen sind, und Männer, die Männer lieben. Die Teilnehmer der CSD-Paraden liefen mit ihren Fahnen Straßen entlang. Dabei tanzten und lachten sie viel. Sie wollten zum einen zeigen, dass sie stolz darauf sind, wie sie sind.

Zum anderen wollten sie darauf aufmerksam machen, dass sie gleichbehandelt werden wollen: Sie wollen etwa die gleichen Rechte haben wie Ehepaare, die aus Mann und Frau bestehen. Das ist bislang in Deutschland nicht so. Zudem ging es den Demonstranten darum, auf die Lage von Schwulen und Lesben hinzuweisen – besonders in manchen Ländern auf der Welt. Denn zum Beispiel in dem Land Uganda werden Männer bestraft, die mit Männern zusammen sind oder Frauen, die mit Frauen zusammen sind.

Dabei sollte es doch egal sein, wie jemand lebt. Hauptsache er ist glücklich!

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