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Buchtipp : Genial-katastrophale Erfindungen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 01:30 Uhr

Ohne sie gäbe es keine Kühlschränke und keine Computer, keine Autos und kein Telefon, kein elektrisches Licht, ja nicht einmal das Rad – Erfinder haben die Welt verändert. Aber nicht jede Erfindung setzt sich durch, und manchmal gibt es richtige Kämpfe darum, welche Erfindung die bessere ist. So geschah es vor über hundert Jahren, als Thomas Edison und Nikola Tesla an der Elektrizität herumtüftelten.

Bei dem sogenannten Stromstreit ging es darum, ob das Stromnetz mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom aufgebaut werden sollte. Teslas Wechselstrom setzte sich letztlich durch. Er kommt auch bei dir zu Hause aus der Steckdose.

Nikola Tesla wird oft als genialer Erfinder beschrieben. Es gibt auch Geschichten, dass einige seiner Erfindungen noch immer geheim gehalten werden, weil Geheimdienste sie nutzen.

Was können das für Erfindungen sein? Maschinen, die die in die Zukunft schauen können, die Tote zum Leben erwecken oder die Schwerkraft aufheben? Aus diesen Ideen machen Eric Elfman und Neal Shusterman spannende Bücher.

Darum geht’s: Der Junge Nick zieht in ein Haus, auf dessen Dachboden jede Menge Schrott liegt – ein Toaster, eine alte Batterie, eine alte Kamera, Lampen und vieles mehr. Dass die Geräte viel mehr können als gewöhnliche Haushaltgegenstände, merkt er erst, nachdem er das meiste davon in einem Garagen-Flohmarkt verkauft hat. Sie sind nicht nur unvorstellbar genial, sondern auch verblüffend katastrophal.

Und da beginnt das Abenteuer erst richtig, in dem Nick Freunde findet, aber auch mächtige Gegner gegen sich aufbringt – die Edison-Verschwörer, die man Accelerati nennt. Doch man sollte die Tesla-Bücher auf jeden Fall vom ersten Band an lesen.

Eric Elfman und Neal Shusterman, „Teslas irrsinnig böse und atemberaubend revolutionäre Verschwörung“ (Band 2). Ab 11 Jahren. 368 Seiten. 14,95 Euro. Verlag: Loewe.

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