zur Navigation springen

Politik : Geld für Menschen in Syrien und den Nachbarländern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Deutschland gibt viele Millionen Euro. Auch Großbritannien steuert eine große Summe bei. Andere Länder haben ebenfalls Hilfe angekündigt. In der Stadt London trafen sich gerade Vertreter vieler Staaten, um über Geld zu reden.

Zusammen wollen sie damit Menschen unterstützen, die in Syrien oder in Ländern drumherum leben. Denn in Syrien herrscht seit Jahren Krieg. Verschiedene Gruppen bekämpfen sich gegenseitig.

Viele Menschen fliehen vor der Gewalt. Sie suchen Unterschlupf in Gebieten in Syrien oder flüchten in Nachbarländer. Eine Menge Flüchtlinge lebt zum Beispiel in Lagern im Libanon, in Jordanien oder in der Türkei.

Dort leben die Menschen in Wohn-Containern oder in Zelten. Sie bekommen meist etwas Geld, um sich Essen und Kleidung zu kaufen. Hilfsorganisationen haben außerdem kleine Schulen eingerichtet. Doch nicht alle Kinder gehen zur Schule. „Viele arbeiten auch, weil das Geld der Eltern nicht reicht“, erzählt Expertin Ninja Charbonneau vom Kinderhilfswerk Unicef. Die Mehrheit der Flüchtlinge lebe auch gar nicht in solchen Lagern, sondern versuche, in den Städten klarzukommen, sagt die Expertin. Für diese Menschen müsse noch mehr getan werden, damit sie etwa an Essen und Trinken kommen und die Kinder in Schulen gehen können. Auch dafür brauchen die Helfer Geld.

Besonders dramatisch ist die Situation für die Menschen in Syrien selbst. Sie fliehen oft von Ort zu Ort. Die Helfer hoffen, dass in London eine große Summe zusammenkommt – damit Menschen in Syrien und der Umgebung geholfen werden kann.

zur Startseite

von
erstellt am 05.Feb.2016 | 01:46 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen