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Tiere : Gefährlicher Einsatz: Wenn der Arzt zum Tiger kommt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vor Kurzem bekam eine Tiger-Dame Besuch von einem Tierarzt. Der Tiger lebt in einem Tierheim im Bundesland Hessen. Der Arzt musste kommen, weil das Tier Probleme beim Laufen hat. Ein Vorderbein lahmt.

Der Tierarzt hat das Bein deswegen geröntgt. Das ist bei einem Tiger aber nicht so einfach wie bei einem Menschen. Das Tier musste dafür betäubt werden. Man sagt: Es wurde unter Narkose gesetzt. Sonst wäre es zu gefährlich. „Wir machen das mit einem Blasrohr“, erzählt  Tierarzt Ulf Riedel. Mit dem wird der Narkosepfeil auf den Tiger geschossen. „Wir sind sehr vorsichtig und gucken, dass das Tier richtig schläft, bevor wir ins Gehege gehen“, sagt Ulf Riedel.

Warum  der Tiger lahmt, hat der Arzt noch nicht herausbekommen. Er bekommt Medikamente gegen Schmerzen und gegen Entzündungen.

In das Tierheim in Hessen kam das Tier aus Italien. Dort hatte die Polizei es seinen Besitzern weggenommen. In dem Tierheim soll der Tiger bleiben, bis er in ein besseres Zuhause kann.

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erstellt am 26.Feb.2015 | 01:30 Uhr

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