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Gesundheit : Gefährliche Viren im Labor

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ebola ist eine lebensbedrohliche Krankheit. In Afrika sterben Menschen daran. In Hamburg versuchen Forscher, eine Medizin dagegen zu finden.

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2014 | 01:37 Uhr

Fieber, Kopfschmerzen, Halsweh: Dahinter stecken oft Viren. Das sind winzige Erreger im  Körper, die Menschen manchmal krank machen. Normalerweise ist das nicht so schlimm und man wird schnell wieder gesund. In Teilen von Afrika breitet sich aber gerade ein ziemlich gefährliches Virus aus. Sein Name:  Ebola. Viele Menschen sind an den Folgen bereits gestorben.

In Deutschland kommt das Ebola-Virus in der Natur nicht vor. Du brauchst dir also keine Sorgen machen! Trotzdem gibt es hier Wissenschaftler, die das Virus erforschen. Sie wollen damit zum Beispiel den Menschen in Afrika helfen.

Für ihre Arbeit bekommen die Forscher manchmal ein bisschen Blut von Patienten aus Afrika. In einem besonderen Labor schauen sie sich die Viren darin genau an. „Nicht alle Ebola-Viren sind gleich“, sagt ein Experte aus Hamburg. „Jedes hat etwas andere Eigenschaften.“ Manche Viren seien sehr gefährlich für den Menschen, andere etwas weniger. Weil die Erreger so winzig sind, benutzen die Wissenschaftler besondere Mikroskope.

Anstecken wollen sie sich mit dem Virus natürlich nicht. Deshalb müssen die Forscher bei ihrer Arbeit gut aufpassen. Sie tragen einen speziellen Anzug, bei dem nichts vom Körper herausguckt. Außerdem duschen sie sich ab, wenn sie das Labor verlassen.

Die Fachleute suchen nach Medikamenten, die Menschen mit Ebola heilen könnten. Für ihre Tests brauchen sie Lebewesen, die mit dem Virus infiziert sind. Weil die Wissenschaftler keinen Menschen anstecken wollen, testen sie die Medikamente an Mäusen. Diese werden dann oft krank und sterben.

Vor Kurzem fanden die Forscher aber auch ein Medikament, das viele Mäuse rettete. Ob das Medikament auch bei Menschen hilft, ist aber noch nicht klar.

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