Frische Luft und viele nasse Schnauzen

Fast wie für ein Familienfoto ordentlich aufgereiht: Nora Gohr in ihrem „Rudel“.
Foto:
Fast wie für ein Familienfoto ordentlich aufgereiht: Nora Gohr in ihrem „Rudel“.

Dieser Beruf wirkt auf den ersten Blick wie ein Traumberuf. Dieser kann aber auch ganz schön stressig werden! Zum Beispiel, wenn die Hunde nicht auf Befehle hören.

shz.de von
06. Februar 2018, 17:55 Uhr

Mit vielen Hunden gleichzeitig spazieren gehen. Das kann ja was werden! Damit solche Spaziergänge nicht im Chaos enden, müssen nicht nur die Menschen wissen, was sie tun. Bei Hunde-Ausführerin Nora Gohr sollen sich auch die Vierbeiner an bestimmte Regeln halten.„Die Hunde müssen auf ihren Namen hören und natürlich auch schon die Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Hier kennen“, sagt die Hunde-Ausführerin Nora aus Berlin. „Es muss nicht perfekt sein, denn dass trainieren wir dann.“ Außerdem sei es wichtig, dass die Hunde sich untereinander vertragen.

Bei den Spaziergängen wird aber auch Rücksicht genommen. Zum Beispiel auf jüngere oder ältere Tiere. „Auch übergewichtige Hunde können mitkommen“, sagt Nora. Mit anderen Hunden zu toben, ist schließlich ein super Fitness-Programm. Bevor ein Hund in eine Ausführ-Gruppe aufgenommen wird, gibt es oft einen Probe-Spaziergang. Auch Nora macht das. „Letztendlich ist es meine Entscheidung, ob ich einen neuen Hund in mein Rudel aufnehme oder nicht“, sagt sie. Nora weiß schließlich am besten, welcher Vierbeiner zu den anderen Hunden passt.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen