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Politik : Freude und Enttäuschung nach Wahl

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Europa hat gewählt – und die Parteien, die von den Ländern ins Europa-Parlament geschickt werden, sind sehr unterschiedlich.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2014 | 01:14 Uhr

Die einen Politiker lachten zufrieden. Andere schauten enttäuscht. Denn gestern erfuhren die Politiker, wie es für ihre Parteien bei der Europawahl lief. Manche Politiker hatten gehofft, dass ihre Partei mehr Stimmen bekommt.

An der Wahl hatten sich Millionen Menschen aus 28 Ländern beteiligt. In Deutschland ging fast jeder zweite Erwachsene am Sonntag wählen. Nun schickt jedes der 28 Länder bald Politiker los, die im Europäischen Parlament mitarbeiten sollen. Das Parlament kümmert sich zum Beispiel um Regeln, die dann in allen 28 Ländern der EU gelten sollen. Die EU ist eine große Länder-Gemeinschaft.

Schon Tage vor der Wahl waren viele Politiker gespannt, wie ihre Partei wohl abschneiden wird. Nun steht fest: In Deutschland dürfen die Parteien CDU und CSU zusammen die meisten Politiker in das Parlament schicken, gefolgt von der SPD und von den Grünen. Viele Stimmen hat auch eine eher unbekanntere Partei bekommen: die AfD.

Nicht über alle Ergebnisse aus den 28 Ländern herrschte Freude. Im Gegenteil: Manche machen Fachleute und Politiker Sorgen. Denn in einigen Ländern bekamen Parteien viel Zustimmung, die als populistisch gelten. Dazu gehören zum Beispiel Parteien, die die Gemeinschaft EU sehr kritisch sehen. Sie finden etwa, dass die EU ihrem Land zu viele Vorschriften macht. Oder dass an Dingen, die in ihrem Land nicht gut laufen, die EU schuld sei. Eine der Parteien, die in dem Land Großbritannien ist, möchte sogar, dass das Land nicht mehr in der EU mitmacht.

Viele Menschen sind nun gespannt: Wie läuft es im Europäischen Parlament, wenn die populistischen Parteien noch mehr ihrer Vertreter dorthin schicken? Nun heißt es: abwarten.

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