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Hinter den Kina-Kulissen : Erst machen sie Quatsch, dann kommen die Ideen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Werkstatt-Besuch: Woher kommen eigentlich die Kina-Basteltipps, Zeichenschulen und Samstagsrätsel?

Anna und Renate arbeiten gern im Team. Deshalb steht auf ihren Rätseln, Bastelanleitungen und Zeichenschulen auch nie ein einzelner Name, sondern immer Designdoppel, mit zwei i-Punkten.

„Wir motivieren uns gegenseitig. Manchmal machen wir einfach nur Quatsch, und dabei kommen dann gute Ideen heraus“, sagt Renate Pommerening. Die 29-jährige Hamburgerin hat mit dem Comic „Tierkate“ für Kina angefangen, gemeinsam mit ihrer Schwester Christine. Dann kamen auch Basteleien dazu.

Anna Penkner hat Renate im Illustrations-Studium kennengelernt. Und weil die beiden so gut zusammen arbeiten können, haben sie sich ein gemeinsames Büro in Hamburg eingerichtet. Dann fing auch Anna mit den Samstagsrätseln an, für Kina zu arbeiten. Anna ist ebenfalls 29 Jahre alt und kommt aus Bayern. „Ich habe schon als Kind gern gerätselt“, sagt sie. Und auch wenn die Kina-Redaktion mal wieder mit ganz verrückten Ideen kommt – einen Bauernhof basteln oder Tiere am Strand oder im Wald malen, finden die beiden eine gute Lösung. Die Zeichenschule soll bald auch als Buch erscheinen.

Die Zeichnungen entstehen zum größten Teil am Computer. Doch ganz oft basteln die beiden Zeichnerinnen auch mit Schere und Klebstoff, und ihre Figuren tummeln sich überall im Büro.

Am Computer lernen die Bilder manchmal auch laufen. Denn Anna und Renate machen auch Animationsfilme. Weil sie für immer mehr Kunden arbeiten, musste Renate die Comics irgendwann aufgeben. Christine übernahm den Montagscomic mit dem Hund Juno, den es auch in echt gibt, und dem Fabelwesen Greif. Aber das ist eine andere Kina-Geschichte.

Mehr über das Designdoppel findest du auf ihrer Internetseite.

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erstellt am 06.Apr.2017 | 01:21 Uhr

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