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Oster-Traditionen : Endspurt für den Osterhasen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eier, Feuer, Gottesdienste – Was steckt hinter den Bräuchen?

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 01:55 Uhr

Für den Osterhasen bricht jetzt die härteste Woche des Jahres an: Er muss die letzten Vorbereitungen für das große Fest treffen. Zum Beispiel Eier bemalen und verpacken. Und ein bisschen trainieren für den anstrengenden Endspurt am Sonntag: Dann hoppelt er los und versteckt Tausende Eier in den Nestern. So heißt es zumindest.

Wir Menschen dürfen dann Eier suchen und naschen! Aber in der Woche vor Ostern gibt es auch für uns viel zu tun. Habt ihr zu Hause zum Beispiel schon Eier ausgepustet und bemalt? In vielen Familien ist das Tradition. Und natürlich müssen vor dem Ostersonntag noch gekochte Eier gefärbt und verziert werden! An den Festtagen versammeln sich in vielen Orten die Leute am Osterfeuer. Auch das sind alte Bräuche.

In anderen Ländern gibt es andere Osterbräuche. In Schweden zum Beispiel verkleiden sich die Kinder als Osterweiber. Sie tragen lange Röcke, Schürzen und Kopftücher. So ziehen sie von Haus zu Haus und sammeln Süßigkeiten.

In Spanien und Italien finden in vielen Orten Prozessionen statt. Dabei werden riesige Kreuze oder Heiligenfiguren durch die Straßen getragen. Diese Tradition macht deutlich, dass Ostern eigentlich ein wichtiges Fest der Kirche ist.

Die Christen glauben, dass am Karfreitag Jesus, der Sohn Gottes, gestorben ist. Er wurde von Feinden gefangen genommen und starb an einem großen Kreuz. Aber am Ostersonntag ist er dem Glauben zufolge wieder auferstanden. Für Christen ist Ostern deswegen auch ein freudiges Fest, das mit Gottesdiensten gefeiert wird. Es erinnert sie daran, dass der Tod nicht das Ende von allem ist.

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