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Flüchtlinge : Endlich in die Schule gehen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sie kommen aus Ländern, in denen Krieg und Gewalt herrschen. In Deutschland suchen sie Schutz.

Gerade treffen Menschen aus verschiedenen Ländern bei uns ein. Sie versuchen, hier eine neue Heimat zu finden. Man nennt sie Flüchtlinge.

Unter den Flüchtlingen sind viele Kinder, die mit oder ohne ihre Eltern nach Deutschland geflohen sind. Wie andere Kinder sollen auch sie hier zur Schule gehen.

Für Flüchtlings-Kinder ist es oft aber besonders schwer in der Schule mitzukommen. Sie können die deutsche Sprache noch nicht. Für diese Kinder haben viele Schulen in Deutschland extra Klassen eingerichtet. Dort lernen sie gemeinsam mit anderen Kindern aus verschiedenen Ländern Deutsch. In diesen Klassen sind sie oft mehrere Monate, bevor sie am normalen Unterricht teilnehmen.

Maria Greckl arbeitet seit vielen Jahren als Lehrerin in solchen Klassen in der deutschen Hauptstadt Berlin. Sie erzählt: „Wir machen vorher einen kleinen Einstufungs-Test, um zu schauen, was die Kinder schon können.“ Einige können noch gar nicht lesen und schreiben. Sie sind in ihrer Heimat vielleicht nicht in die Schule gegangen, weil in ihrem Land Krieg herrscht.

Maria Greckl und ihre Kollegen bringen ihnen dann erst mal Lesen und Schreiben bei. Aber in diesen Klassen gibt es auch anderen Unterricht, wie Mathe oder Sport. Damit die Kinder es leichter haben, wenn sie später mit den anderen Schülern in normale Klassen gehen.

Frau Greckl sagt: „Es macht großen Spaß, diese Kinder zu unterrichten. Es ist toll zu sehen, wie neugierig sie sind und wie sehr sie sich freuen, endlich wieder etwas lernen zu können.“

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erstellt am 07.Aug.2015 | 05:36 Uhr

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