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Karneval : Emma ist ein Funkenmariechen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sie tanzt, seit sie sechs Jahre alt ist: Üben muss die zwölfjährige Emma trotzdem regelmäßig. Mit ihrer Tanzgarde tritt das Mädchen im Karneval auf.

Radschlagen, Spagat und ein Bein hoch in die Luft heben. Für die zwölfjährige Emma ist das kein Problem. Sie gehört zu einer Gruppe von Tanzmariechen in der Stadt Bocholt in Nordrhein-Westfalen.

Die Mädchen treten oft bei Wettbewerben auf, auch in der Karnevalszeit. Besonders wichtig ist, dass alle gleichzeitig die richtigen Schritte machen. Im Kina-Interview erzählt Emma, was ein Tanzmariechen macht. Außerdem verrät sie, wofür die Mädchen eine Perücke brauchen.

Wie bist du zur Tanzgarde gekommen?

Emma: Ich habe bei meinem Vater in der Firma einen Auftritt der Tanzgarde gesehen und wollte das unbedingt auch machen. Meine Mutter hat mich dann angemeldet. Das war vor sechs Jahren.

Wie oft trainierst du und wie läuft das so ab?

Ich trainiere drei bis vier Mal in der Woche. Erst wärmen wir uns auf und dehnen uns. Dann trainieren wir die Tänze und üben die schwierigen Stellen. Wir haben einen Garde- und einen Schautanz. Bis wir einen Tanz richtig können, dauert es meistens etwa drei Monate. Dann müssen wir aber noch daran feilen.

Gibt es eine bestimmte Übung, die dir besonders Spaß macht?

Ich mag eigentlich alles – aber besonders gern Radschlag. Es fühlt sich einfach cool an, wenn man über Kopf ist.

Warum tragt ihr als Funkenmariechen Perücken?

Das ist eine Perücke mit dunkelbraunen Haaren, die zu zwei Zöpfen geflochten sind. Alle Mädchen in meiner Garde tragen so eine Perücke, damit es beim Tanzen einheitlich aussieht.

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erstellt am 06.Feb.2015 | 01:17 Uhr

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