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Winter : Eisvergnügen – aber sicher!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viertklässler in Bredenbek genießen die Kälte und machen ihren ganz eigenen Eissport.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2015 | 01:13 Uhr

Der halbe Schulhof ist voller Glatteis. „Eisbahn!“, rufen die Schüler der Grundschule in Bredenbek. Das liegt zwischen Rendsburg und Kiel. Die Schüler stürmen nach draußen. So eine Pause ist toll. „Man hat einfach mehr Spaß“, sagt Samantha (9).

Bjarne (9) nimmt Anlauf und schlittert einige Meter über das Eis. Das reicht noch nicht. Er greift zum Besen und fegt, so dass die Fläche noch rutschiger wird. Tjark (10) räumt mit der Schaufel die dicken Eisstücke weg. Sie machen es wie die Profis, die Eisbahnen für Wettbewerbe im Eishockey oder Curling bearbeiten.

Auf Seen und Flüssen: Lasst die Füße vom Eis

An vielen Orten frieren jetzt auch Seen und Flüsse zu. Doch da sollte man sehr vorsichtig sein. Denn auch wenn es bitterkalt ist, trägt das Eis nicht überall.   Die gefrorene Schicht kann dünn sein und knacken. Und das kann böse ins Auge gehen.

  Vom Ufer aus lässt sich kaum feststellen, ob man das Eis sicher betreten kann.  Besonders gefährlich ist es an fließenden Gewässern oder an Brücken, Pfeilern und Stegen. Lasst also die Füße vom Eis!

Wenn aber eine dünne Schicht  Wasser im Garten oder auf dem Schulhof eisig gefroren ist, muss man nur aufpassen, dass man nicht so stürzt, dass Beine oder Arme brechen.

 

„Man kann hier prima Stunts machen, zum Beispiel Drehungen oder sich fallen lassen“, sagt Jonas (10) und rennt los. Stunts – das hört sich gefährlich an. Doch so üben die Schüler, sich sicher auf dem Eis zu bewegen.

Doch niemand soll aus Versehen ausrutschen. Deshalb sichern die Schüler die Eisbahn ab, indem sie bunte Plastik-Hütchen rund um die gefrorene Fläche legen.

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