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„Germany's next Topmodel“ : Einzug in die Modelvilla in Los Angeles

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Kina-Reporterin Luisa (14) hat sich gestern „Germany's next Topmodel“ angeguckt und berichtet: Sie schreibt euch jetzt jede Woche für die Kina-Internetseite, was in der Fernsehshow passiert ist und sagt ihre Meinung dazu.

Am Donnerstag lief die zweite Sendung der Castingshow auf Pro7, wie immer um 20.15 Uhr. Gleich am Anfang wurde man mit einem Schock konfrontiert: Heidi liegt im Krankenhaus!

Einige denken jetzt, das soll doch bloß die Einschaltquoten vergrößern. Doch Heidi ging es anscheinend wirklich schlecht, denn mit Schüttelfrost ist nicht zu spaßen. Leider hat sie den ausgerechnet dann, wenn ihre Mädels die erste Modenshow laufen sollen. Dieses Mal nicht von einem Designer, sondern von Modestudenten aus Singapur. Die stellen als Abschlussarbeit ihre selbst entworfenen Kleidungsstücke in Form einer Fashionshow vor.

Die Mädels waren alle ganz schön aufgeregt. Passen die Schuhe? Sitzt das Kleid? Verschmiert die Schminke? Hält die Frisur? Hoffentlich falle ich nicht hin! Tja, und dann ist Heidi nicht da, die sie eigentlich unterstützen und noch mal mit ihnen üben sollte. Doch zum Glück sind noch Thomas Hayo und Designer Wolfgang Joop in der Jury. Thomas Hayo war Backstage dabei und hat die Mädchen bei ihrem Walk unter die Lupe genommen. Wolfgang Joop war zwar nicht mit dabei in Singapur, wurde aber hinterher über die Geschehnisse informiert.

Bei der Show lief es eigentlich gut, es gab zwar ein paar Stolperer, doch die wurden ganz gut überspielt.

Am Tag nach der Show hatten die Mädchen ihr erstes, großes Fotoshooting mit unangenehmen Partnern: Schlangen. Klar, dass da nicht alle begeistert waren. Während die einen super selbstbewusst an die Sache herangingen, hatten die anderen große Schwierigkeiten. Doch der Fotograf Christian Anwander hat die jungen Models trotz Zeitdruck getröstet und ihnen zu einem tollen Foto verholfen.

Nach dem aufwühlenden Shooting stand ein Zwölf-Stunden-Flug nach Los Angeles an. Dort sind die Mädchen dann zu einer Villa gefahren und wurden gestylt, ohne zu wissen wofür. Aber sie hatten die Vermutung, dass wohl eine Entscheidung anstand. Das war auch richtig, denn kurz darauf klopften Heidi, Thomas und Wolfgang an die Tür des Stylingraums.

Und dann ging es los: Antonia war die erste, legte einen guten Walk hin, bekam ein Foto und durfte in die Modelvilla einziehen. Da sie noch ganz alleine war, hat sie die Villa in Ruhe erkunden können. Dann kamen ein paar nach. Kandidatin Nathalie bekam ihr Fett weg: die wunderschöne 17-Jährige wirkt laut Heidi immer viel zu gekünstelt und habe ein zu aufgesetztes Gesicht. Nach dieser Kritik hat Model-Mama Heidi sie dann einfach aus Spaß in den Pool geworfen und Nathalie tauchte mit einem echten Lachen wieder auf. Meiner Meinung nach hat sie das mal verdient, sie ist viel zu sehr von sich überzeugt und kommt sehr arrogant und eingebildet rüber.

Die niedliche Franziska aus Bayern hatte keine gute Woche und musste leider den Spruch „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ hören. Franzi brach in Tränen aus und musste nach dem Zwölf Stunden Flug schon wieder zurück nach Deutschland fliegen. Leider durfte sie nicht in die Modelvilla einziehen. Außerdem haben sich die vier Teilnehmerinnen Pauline, Fata, Ina und Laura dafür entschieden, freiwillig auszusteigen.

Ich fand es war eine ganz gute Folge. Ich war eine von denen, die dachten, dass Heidis Krankheit für die Quoten gefilmt wurde. Doch als dann die Sendung losging, habe ich verstanden, dass es ihr wirklich nicht gut ging. Dennoch bleibe ich bei der Meinung, dass es zu einem Teil den Quoten gut getan hat.

Die Fashionshow lief besser als ich sie mir vorgestellt habe und es war schön zu sehen, wie sehr sich die Mädchen gefreut haben. Bei dem Shooting wäre ich wahrscheinlich noch schlimmer, denn Schlangen kann ich gar nicht ab. Doch Spinnen wären für mich schrecklicher. Aber auch hier war wieder die nervige Situation, in der eine der Kandidatinnen sagt: „Der Fotograf war so begeistert von mir und die Jury auch. Die meinten ich war die Beste bis jetzt usw. ...“ Das kann ich nicht leiden und auch nicht, wenn die Mädchen vorher sagen, dass sie die Sache perfekt hinkriegen. Was ich auch schlimm finde, war, dass Nathalie meinte: „Ich habe hier keine Konkurrenz! Ich bin mein größter Konkurrent!“ Aber ich sehe natürlich nicht alles schlecht! Es ist wieder mal eine traumhafte Villa, mit Pool und allem drum und dran. Komisch fand ich, dass an den Wänden nur Bilder von Heidi hingen.

Naja, ich bin gespannt auf nächste Woche, da steht nämlich das große Umstyling an. Da werden wahrscheinlich wieder Tränen fließen… - Liebe Grüße und bis nächste Woche, eure Luisa.

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erstellt am 14.Feb.2014 | 14:10 Uhr

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